Das fängt ja gut an!
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Kaizen

So, das waren die Zwischentage. Zeit für dich, dir Gedanken zu machen, ob sie dir geholfen haben. Wie möchtest du deinen Reikigarten weiter pflegen? Möchtest du zum Beispiel wöchentlich einmal das Eisenhower-Diagramm ausfüllen? Oder hast du vielleicht gar nichts gefunden? Was hätte anders sein sollen?

Indem du dir solche Fragen stellst, stellst du sicher, dass sich dein Umgang mit Reiki weiter entwickelt. Und eben das ist es, was ich dir für das neue Jahr wünsche. Die Welt mag in 2012 untergehen oder das Bewusstsein springen – wenn dieses oder jenes oder etwas ganz anderes geschieht: Wo willst du dann mit Reiki stehen?

Ich möchte dir heute ein letztes Werkzeug an die Hand geben: Kaizen. Dabei handelt es sich um ein japanisches Managementsystem, das sich gut auch auf Reiki – oder ganz andere Lebensbereiche – anwenden lässt. Wörtlich übersetzt heißt es „Veränderung zum Besseren“.

Das soll hier natürlich kein Studium in BWL ersetzen, es ist lediglich ein allererster kleiner Schritt (Falls du dich weiter interessierst, empfehle ich dir den Wikipediaartikel als Ausgangspunkt für deine Recherche). Beim Kaizen geht es darum, den dicken Brocken in viele kleine Bröckchen zu zerlegen. Ganz losgelöst von Statistiken und quantifizierbaren Daten kann das helfen, dich in Sachen Reiki weiterzuentwickeln.
Du hast in der letzten Woche Ziele aufgestellt für dein Reiki. Nehmen wir mal an – das Reden in Beispielen ist leichter als ganz allgemein – diese Ziele wären: Energien sicher spüren können, mehr Behandlungen geben, einen Reikitreff finden oder gründen. Was du dafür tun müsstest, um die Ziele zu erreichen, ist sehr unterschiedlich und daher ist die Gefahr des Sich-Zerfransens recht hoch. Gleichzeitig auf zarte Empfindungen zu achten und handfeste Ideen zu sammeln, wie man Gleichgesinnte finden kann, ist nicht einfach.

Eine der allersimpelsten Ideen Kaizens ist es, dass große Veränderungen in kleinen Schritten erfolgen. Also: Für einen Monat pickst du dir eines deiner Ziele heraus. Dieses, und nur dieses wird betrachtet. Nach dem Monat ist ein anderer Bereich deiner Reikipraxis dran. Wenn du mit allen durch bist, fängst du die Runde wieder von vorne an. So entsteht die Gewohnheit, immer ein Thema im Vordergrund zu haben. Du kannst dich stets effektiv auf einen Punkt fokussieren und verlierst die anderen doch nie aus dem Blick.

Ich hoffe, du hattest Spaß und vielleicht die eine oder andere erhellende Idee während der Zwischentage. Ein gutes 2012 wünscht dir deine Katrin.

 

Zwischentage
Worum geht es bei den Zwischentagen?

Vorbereitung auf die Zwischentage
Übermorgen, Kinder, wird’s was geben
Tag 1: Einstimmung auf die Zwischentage
Tag 2: Zeit für Reiki finden
Tag 3: Reikiland erkunden
Tag 4: Wer nicht genau weiß, wohin er will…
Tag 5: Reiki für Streber
Tag 6: Reiki und der Rest deines Lebens
Tag 7: Reikigarten
Das fängt ja gut an!

Tag 7: Reikigarten
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Foto: Hedwig Storch

Eine wunderschöne Metapher für Reiki und die Rolle, die die Einweihungen spielen, fand ich bei Duane P. Flowers: „Reiki ist wie ein Garten.“ Wie ist der Zustand deines Reikigartens? Bewässerst du ihn täglich? Wendest du die notwendige Zeit auf, sodass er sich zu dem schönen Garten entwickelt, in dem du täglich für eine herrliche Reikimeditation sitzen magst? Oder hast du einfach deine Einweihung bekommen und gedacht, das reiche?

In der Einweihung werden dir die Samentütchen in die Hand gedrückt, aber säen und hegen musst du schon selbst. Du bist der Gärtner deines Gartens.

Wie sieht dein Reikigarten denn nun aus?

Ob du das Bild des Gartens benutzt oder lieber sachlich analysierst: Was sollte getan werden? Fehlt etwas? Kannst du selbst dafür sorgen oder brauchst du Hilfe? Wie viel Zeit / Mühe / Wasauchimmer kannst und willst du aufwenden?

Die Aufgabe für heute: Erstelle einen Pflegeplan für deinen Reikigarten.

Dabei handelt es sich um konkrete Maßnahmen. Was muss an Pflegemaßnahmen getroffen werden, um deine langfristigen Ziele zu erreichen? Dabei solltest du in kleinen, überschaubaren Bröckchen denken. Also statt „Bis Mai soll mein Reikizimmer renoviert sein.“ lieber kleinere Schritte: Tapete und Farbe festlegen, Vorzüge von Parkett und Laminat recherchieren, Kostenvoranschläge einholen…

Mit diesen einzelnen Schritte kannst du unterschiedlich vorgehen:

ohne Zeitsetzung: Jede Maßnahme kommt auf eine eigene Karteikarte. Das werden wahrscheinlich frustrierend viele werden. Die Karten werden in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht und dann in einen offen stehenden Karteikasten getan. Und dann arbeitete man schön ruhig von vorn nach hinten ab: langsam, aber stetig.

mit Zeitsetzung: Die Maßnahmen werden in die Wochen-, Monats- und Jahresplanung integriert und dann nach dem Zeitplan erledigt. Das kann allerdings zu Stress führen. Ist es das wert? Was streichst du dafür aus deinem Leben?

Je nachdem, was du vorhast, wirst du dich für das eine oder das andere entscheiden. Sollten deine Reikipläne in Richtung Professionalität führen, wirst du kaum um eine gute Zeitplanung herumkommen. Solange du privat planst oder höchstens kleingewerblich, kannst du die Dinge lockerer angehen.

Und falls du in der Nähe von Plön wohnst, kannst du dir von mir eine Hyazinthenzwiebel abholen. Setzt du sie jetzt an, so entwickelt sie sich innerhalb von wenigen Wochen und du wirst von ihr daran erinnert, dass du in deinem Reikigarten arbeiten möchtest.

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Zwischentage
Worum geht es bei den Zwischentagen?

Vorbereitung auf die Zwischentage
Übermorgen, Kinder, wird’s was geben
Tag 1: Einstimmung auf die Zwischentage
Tag 2: Zeit für Reiki finden
Tag 3: Reikiland erkunden
Tag 4: Wer nicht genau weiß, wohin er will…
Tag 5: Reiki für Streber
Tag 6: Reiki und der Rest deines Lebens
Tag 7: Reikigarten
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Tag 6: Reiki und der Rest deines Lebes
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Buddha's Beach, Sedona, Arizona - Foto: Katrin Buske

Bis jetzt ging es immer nur um Reiki – aber du hast ja noch mehr Seiten an dir. Ein noch so toller Reikimeister, der gerade seine 3. Ehe ruiniert, keinen Kontakt zu seinen Kindern hat, unter Burnout leidet und sich aus Zeitgründen nur von Fastfood ernährt, imponiert nicht wirklich. Ein Leben sollte in Balance sein, sodass sich die einzelnen Bereiche die Waage halten. Oder sich gegenseitig so unterstützen, dass man aus ihnen beeindruckendes bauen kann.
Es kristallisiert sich jetzt eine Vision für Reiki heraus. Fühlt sie sich gut an? Passt sie zu dem Rest deines Lebens?

Als Anstoß habe ich verschiedene denkbare Lebensbereiche angeführt. Kreuze für dich einfach in Gedanken an, welche dir wichtig sind:

  • Familie
  • Beruf
  • Hobbys
  • Freunde
  • Ehrenamt
  • Sport
  • Urlaub
  • künstlerische Aktivitäten
  • Kultur
  • Spiritualität

Aufgabe für heute: Lege fest, was noch wichtig ist in deinem Leben und welchen Anteil Reiki daran haben soll.

Wie sehen die Wünsche in all diesen Bereichen aus? Welche sind dir wichtig? Wieviel Ressourcen an Zeit, Geld, Energie steckst du in die einzelnen Bereiche?

Also: Nimm dir Karteikarten (oder Notizzettel), schreibe jeweils einen Wunsch darauf, z.B. „glückliche Ehe“ oder „Fitness“. Jeder Karte weist du ein Minimum an Zeit zu, die du jede Woche und ausnahmslos jede Woche ihr widmen willst. An dieser Stelle kommen Balkendiagramm und/oder Stundenplan noch einmal ins Spiel.

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Du wirst dir wahrscheinlich noch einmal deine Wünsche und Ziele für Reiki ansehen müssen. Sind sie realistisch oder würde dein Leben so einseitig? Falls du feststellst, dass Reiki einen zu großen Anteil bekommen hat, müsstest du einen kleineren daraus formen. Das ist sehr frustrierend, ich weiß. Glaub mir, ich weiß wirklich. Das ist jetzt so einer der Momente, in denen es dazu kommen kann, dass man sich verabschieden muss: von Gewohnheiten, von Träumen… Diesen Abschied kannst du dir erleichtern, indem du ein Ritual dazu machst:

Richte dir deinen Raum feierlich her, bereite dich auf ein Ritual vor, so wie du es gewohnt bist. Stimme dich auf Reiki ein.
Zeichne das Kontaktsymbol und sprich das Mantra. Was lässt du los? Benenne es, visualisiere es.
Zeichne das Harmoniesymbol und sprich das Mantra.
Versiegle mit dem Kraftsymbol. Lass Reiki einfach fließen.
Das Bild löst sich auf. Dank.

Falls du nicht in die Symbole eingeweiht bist, kannst du dieses Ritual abwandeln:

Am besten begibst du dich an einen schönen Platz draußen. Sollte das gerade nicht gehen, bietet sich vielleicht das geöffnete Fenster an.
Stell dir vor, dass die Dinge, von denen du dich verabschieden willst, auf deiner Hand liegen.
Bekräftige deine Absicht, dich zu trennen.
Puste über die Hand, sodass alles, das darauf ist, fortgepustet wird. Mit der anderen Hand streichst du noch abschließend darüber. Dank.

Und ich verspreche dir, dass wir morgen ganz konkrete Maßnahmen finden, die du unternehmen kannst, um deine aktuellen Ziele umzusetzen.

 

Zwischentage
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Tag 5: Reiki für Streber
Tag 6: Reiki und der Rest deines Lebens
Tag 7: Reikigarten
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Tag 5: Reiki für Streber
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Foto: Scott Chan

Dies ist eine Analysemethode, um zu bestimmen, wo man steht, was man kann und wo noch Änderungsbedarf besteht. Das kann ganz schön frustrierend sein, aber letztlich hilft einem da nur die Wahrheit weiter. Bei solchen Methoden ist es wichtig, sie immer auf ein bestimmtes Problem zu beziehen. Hier also: „Was möchte ich mit Reiki anfangen?“ Wer versucht, sein ganzes Leben mit einem solchen Schema zu lösen, wird scheitern. Immer Schritt für Schritt.

Ein Swot ist ein Streber. Keine Ahnung, ob bei der Namensgebung der SWOT-Analyse dieses Akronym beabsichtigt war. Ist schon irgendwie eine Streber-Methode. 😯 Eigentlich stehen die Buchstaben jeweils für einen Faktor:

S Strength Stärke
W Weakness Schwäche
O Opportunity Chance
T Threat Gefahr

In das SWOT-Schema trägst du nun die Aspekte ein, die auf dich zutreffen. Dann sieht das vielleicht so aus:

Lass dich nicht von meinem Beispiel abschrecken, es dürften nur 2-3 Punkte pro Feld eingetragen werden. Mehr ließe sich am Bildschirm nicht mehr ansprechend leserlich darstellen. Zuhause bist du da freier und brauchst dir keine Beschränkungen aufzuerlegen. Falls du gerade kreative Lichtblitze hast, nimmst du einfach für jeden der Faktoren eine eigene Seite.

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So, und wenn du nun deine eigenen Stärken und Schwächen, deine Chancen und Risiken erarbeitet hast, bist du schon einmal ein Stück weit schlauer als zuvor. Du hast dir Dinge bewusst gemacht oder noch einmal ins Bewusstsein gerufen, die normalerweise nicht so präsent sind. Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass das bestenfalls der Ansatz zu einer SWOT-Analyse war. Das Original ist bedeutend vielschrittiger und komplexer. Für uns und unsere bescheidene Frage danach, wie es mit uns und Reiki weitergehen soll, reicht dies allemal. Falls du mehr dazu wissen willst, fang doch bei Wikipedia s.v. SWOT-Analyse an – dort findest du zahlreiche Hinweise auf weitere Seiten und Bücher.

Zwischentage
Worum geht es bei den Zwischentagen?

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Tag 3: Reikiland erkunden
Tag 4: Wer nicht genau weiß, wohin er will…
Tag 5: Reiki für Streber
Tag 6: Reiki und der Rest deines Lebens
Tag 7: Reikigarten
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Tag 4: Wer nicht genau weiß, wohin er will, braucht sich nicht zu wundern, wenn er ganz woanders ankommt
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Foto: nuttakit

„Wer nicht genau weiß, wohin er will, braucht sich nicht zu wundern, wenn er ganz woanders ankommt!“ Dieses Zitat von Robert Mager beschreibt sehr schön, worum es heute geht.

Klar, wenn ich mich in ein Boot setze und mich auf das offene Meer hinaustreiben lasse, komme ich auch irgendwohin. Vielleicht werden ich von den Wellen gleich wieder ans Ufer gedrückt, aber zuhause ist ja auch irgendwo. Dann darf ich mich eben nur nicht beschweren, dass ich nie dahin komme, wo es spannend ist.

Wenn ich mich aber entscheide, wohin ich will, ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass ich an einem spannenden Ort lande. Vielleicht muss ich dafür Segeln lernen oder mich beim Rudern abrackern – aber mit etwas Geschick stimmt die Richtung.

Das Dumme an Entscheidungen – und das macht es uns so schwer, sie zu treffen – ist, dass jede Entscheidung für dies auch eine gegen das und jenes ist. Entscheide ich mich, in den Osterferien Urlaub in Finnland zu machen, kann ich weder zu Hause bleiben noch nach Kalifornien. Daher drücken wir uns gern vor Entscheidungen und Einigen scheint es sogar völlig unmöglich zu sein, welche zu treffen. Und sie sehen nie Polarlichter in Finnland, noch besuchen sie den netten Steineladen in Angels Camp, Kalifornien, noch verbringen sie einen tollen Urlaub zu Hause.

Aufgabe für heute: Ziele setzen.

Aber welche? Gestern hast du im Reikiland deine Wünsche gefunden. Wünsche sind meist hoch motivierend, jedoch häufig auch unkonkret-kraftlos. Also müssen wir jetzt konkrete Ziele daraus formulieren. Falls du mit Affirmationen arbeitetest, kommt dir sicher einiges bekannt vor:

Formuliere positiv: Vermeide nicht, kein, ohne… Statt „Ich will nicht mehr so häufig vergessen, mir eine Ganzbehandlung zu geben.“ lieber „Ich werde mir täglich eine Ganzbehandlung geben.“

Formuliere entschlossen: Vermeide verwaschene Füllwörter wie eigentlich, ungefähr, möchte…

Formuliere in der Zukunftform: „Ich werde…“

Formuliere messbar und mit Zeitangabe: Statt „Ich werde mehr über Reiki lesen.“ lieber „Ich werde mir das Buch xy kaufen und bis Ende des Monats durchlesen.“

Formuliere machbar: Statt „Ich werde bis Ende des Jahres von Reiki leben können.“ lieber „Ich werde ab August zuverlässig mindestens xy€ im Monat verdienen.“ → um dann auswerten zu können, ob ich in Teilzeit gehen oder meinen Brotberuf gar ganz aufgeben kann.
Natürlich könnte das erste Ziel auch machbar sein – wenn du jemand ganz Besonderes bist und eine geniale Geschäftsidee hast. Wir anderen backen lieber erst einmal kleine Brötchen.

Formuliere motivierend: Lege deine Hand auf den Solarplexus und sprich dein Ziel laut aus. Fühlt es sich gut an?

Nun nimm deine Wünsche aus dem Reikiland und formuliere Ziele daraus. Wir werden auf sie zurückkommen.


Du wunderst dich eigentlich nur noch? Ziele für Reiki festlegen?! Wie absurd! Vielleicht bist du uns einen Schritt voraus und dem Streben nach Zielen längst entwachsen. Vielleicht aber hast du einfach nur keine Vision. Vielleicht noch etwas anders?
Deine Alternativaufgabe für heute: Versuche, zu ergründen, was du an Zielsetzungen falsch findest. Betrifft das nur Reiki oder auch andere Lebensbereiche? Betrachte deine Gründe und wenn du feststellst, dass sie für dich gut und richtig sind und du gut mit ihnen leben kannst, dann tu genau das. Ich würde mich freuen, wenn du deine Gründe mit uns teilen würdest.

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Vorbereitung auf die Zwischentage
Übermorgen, Kinder, wird’s was geben
Tag 1: Einstimmung auf die Zwischentage
Tag 2: Zeit für Reiki finden
Tag 3: Reikiland erkunden
Tag 4: Wer nicht genau weiß, wohin er will…
Tag 5: Reiki für Streber
Tag 6: Reiki und der Rest deines Lebens
Tag 7: Reikigarten
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Tag 3: Reikiland erkunden
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Foto: Arvind Balaraman

Folge mir auf eine Wanderung. Es geht durch einen wunderschönen, dichten Wald. Einen solchen Wald hast du noch nie gesehen! Das Licht wird durch das üppige Blätterdach gedämpft, an einigen Stellen ist es fast dunkel. Der Weg ist streckenweise kaum noch zu erkennen. Rechts und links scheinen Pfade abzugehen, die auch alle ins Unbekannte führen. Ab und zu huscht ein Tier über den Weg. War das eben ein Eichhörnchen? Blütenduft weht dir zu. Angenehm und völlig unbekannt.

Nach einer Weile siehst du Licht durch die Baumstämme schimmern: der Wald wird heller und heller und bald hast du den Waldrand erreicht. Es öffnet sich dir eine wunderschöne Aussicht und du beschließt, Pause zu machen. An einen Baumstamm gelehnt, nimmst du einen tiefen Schluck aus deiner Wasserflasche und erfreutst dich des Ausblicks. Der Wald, aus dem du gerade kamst, liegt auf einer Anhöhe und vor dir, unter dir erstreckt sich Reikiland mit all seinen Hügeln, Tälern, Wiesen, einsamen Höfen, Dörfern und Städten.

Dort leben die Leute, die von Reiki leben, und da hinten die, die Reiki im Geheimen betreiben. Dazwischen diejenigen, die Reiki ungefragt geben und viele andere mehr. Einige dieser Menschen leben mit Engeln, andere sprechen mit Steinen.

Sie sprechen alle nur denkbaren Sprache und verstehen sich manchmal nur schlecht. Sie sprechen Usui und Takata, Jikiden und Rainbow, einige sogar schon Marayana Sayi. Wenn du ganz genau hinhörst, kannst du ferne Lieder auf Usui Shiki Ryoho und Karuna hören. Und es gibt noch viel mehr Sprachen, von denen du noch gar nichts weißt!

Bleib noch einen Augenblick sitzen und sieh dich in Ruhe um – was entdeckst du noch? Welche Orte erkennst du?

So, und nun musst du entweder sitzen bleiben bis ans Ende deiner Tage oder dich entscheiden, wohin du weiterwandern möchtest. Welche Sprache möchtest du noch lernen? Welches Dorf erscheint dir in seiner Lebensweise sympathisch?

Halte das für dich kurz schriftlich fest.

Aufgabe für heute: Lass jetzt alles stehen und liegen.

Geh duschen oder mit dem Hund vor die Tür. Dann erst nimmst du dir das eben Geschriebene noch einmal vor. Ist es das? Sind das deine Wünsche für dein Reiki? Falls nicht: Warum sind die es nicht? Welche sind es dann?
Wir werden uns Morgen weiter mit Zielen beschäftigen, du musst also keinesfalls fertig werden. Aber Morgen wird es leichter sein für dich, wenn du eine grobe Vorstellung davon hast, was du möchtest.

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Tag 1: Einstimmung auf die Zwischentage
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Tag 4: Wer nicht genau weiß, wohin er will…
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Tag 2: Zeit für Reiki finden
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Foto: Winnond

Mit der Zeit kommt das schon: das Empfinden vom Reikifluss, die Intuition beim Scannen, die Fähigkeit, die Aura zu ertasten…
Mit der Zeit kommt das schon?! Ich bezweifle stark, dass Zeit allein dafür ausreicht. Auf keinen Fall bemisst sie sich in „x Monate seit der Einweihung“. Das Maß wäre eher „x Stunden Erfahrung mit Reiki gesammelt“. Und um Erfahrungen zu sammeln, brauchst du natürlich Zeit.

Das Reikimagazin brachte in seiner letzten Ausgabe einen Hinweis auf eine Studie, die zeigt, dass die auf Reiki angewandte Zeit einen stärkeren Einfluss auf den Nutzen von Reiki hat als etwa der erlangte Reikigrad. Die Studie findest du hier: www.reikireport.com Achtung: Mein Virenprogramm schlägt bei dem Link an!

Meine SchülerInnen des ersten Grads haben häufig große Schwierigkeiten, Reiki in ihren Tagesablauf einzubauen. Und mir ist es damals auch nicht besser gegangen. Wie finde ich denn ein bisschen Zeit für Reiki? Oder eben ein bisschen mehr Zeit?

Zunächst einmal lade ich dich dazu ein, zu analysieren, wie ein typischer Tag von dir aussieht. Trage in das Balkendiagramm bitte ein, wieviel Zeit du für die einzelnen Tätigkeiten aufwendest. (Am besten druckst du dir das Diagramm gleich 3x aus – du wirst es mehrfach brauchen).

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Zähle die Balken zusammen. Kommen mehr als 24 Stunden heraus? Dann hast du dich verschätzt.

Hast du unter „Sonstiges“ an Reiki gedacht? Vergessen? Oder gibt es da derzeit nichts zum Eintragen? Was sagt dir das über dich und dein Reiki?

Wenn du magst, kannst du das Gleiche noch mal für einen Sonntag machen. Kommst du am Wochenende zur Ruhe?

Aufgabe für heute: Finde 30 Extraminuten für Reiki in deinem Tagesablauf.

Wie ist denn nun dein Tag gefüllt? Wo könnten reikifreundliche Lücken stecken? Sicher wirst du nicht einfach den Beruf aufgeben oder deine anstrengenden Kleinkinder älter zaubern wollen (wäre auch eine ganz dumme Idee – glaube einer Mutter von Teenagern!). Aber auch wenn du dich innerhalb der Zwänge deines Alltags bewegst, ist eben diese Bewegung möglich. Wovon etwas weniger? Was willst du ganz streichen? Stelle dir deinen idealen Tag zusammen, entweder mit dem Balkendiagramm oder noch ein wenig genauer mit diesem Stundenplan. Du hast es geschafft, dir in den Zwischentagen freie Zeit für Reiki zu schaufeln, also schaffst du es sicher auch im Alltag. Und falls nicht: Aufgeben gilt nicht. Gleich nochmal versuchen!

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Nach Möglichkeit finde einen festen Platz an jedem Tag. Richte dich dabei nach deinen Umständen und Erfordernissen, lass dich nicht beirren von Leuten, die andere Zeitpunkte für richtig halten.
Und wenn du dein Zeitfenster gefunden hast, klebe dir für die erste Zeit Erinnerungssticker irgendwohin, wo du dann meist bist: an den Zahnputzbecher oder das Armaturenbrett, deine Monatskarte oder das Schlüsselbrett… Und wenn dir 30 Minuten zu wenig sind, verdoppelst du eben. Aber für viele Menschen stellen 30 Minuten mehr am Tag schon einen enormen Sprung dar.

Hast du große Schwierigkeiten, Reiki in deinen Tagesablauf zu integrieren, weil es so viel Wichtiges gibt in deinem Leben? Ein paar vielleicht hilfreiche Anregungen:

Zwischentage
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Vorbereitung auf die Zwischentage
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Tag 2: Zeit für Reiki finden
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Tag 1: Einstimmung auf die Zwischentage
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Bild: idea go

Vor dir liegen nun sieben Tage, in denen du dich mit Reiki beschäftigen möchtest. Sieben Tage lang erhältst du jeweils einen Text und eine Aufgabe. Ich hoffe, dass es für dich eine genauso besinnliche, erholsame und dennoch spannende Zeit wird, wie es für mich in der Vorbereitung war.

Heute gibt es ohne viel Vorrede drei Aufgaben.

Warum machst du Reiki?

Es reicht an dieser Stelle nicht aus, dich zu erinnern, warum du dich mal in Reiki hast einweihen lassen. Warum bist du dabei geblieben? Was findest du so schön/hilfreich/angenehm/sonstwas daran, dass du weiterhin Reiki machst? Welches deiner Bedürfnisse versuchst du, mit Reiki zu stillen?

An dieser Stelle empfehle ich dir, so du diese Techniken kennst, eine Mentalbehandlung oder Intuitives Schreiben mit Reiki. Mit dem ersten Grad gehst du am besten so vor: Schreibe dir die Fragen auf einen Zettel, lege ihn griffbereit zur Seite. Gib dir Reiki. Dann nimm den Zettel, lies die Fragen und lasse Antworten kommen.
Auf jeden Fall rate ich, deine Antworten festzuhalten. Vielleicht in deinem Reikitagebuch?

Gib Reiki auf deine Zwischentage.

Ich habe immer wieder erstaunliche Resonanzen bekommen, wenn ich einem Vorhaben Reiki gegeben habe. Das sortiert zum einem mich aus und festigt meine Prioritäten für die anstehende Zeit und es klärt auf eine mir unbeschreibliche Weise die Energien.

Wenn du den zweiten Grad hast, weißt du, was damit gemeint ist, Reiki auf ein Vorhaben oder eine Situation zu geben. Mit dem ersten Grad kannst du das auch versuchen: Schreibe „Zwischentage“ auf einen Zettel und gib diesem Reiki.

Möchtest du dich weiter auf die Zwischentage einstimmen?

  • Vielleicht magst du dir eine ganz besonders schöne Ganzbehandlung geben?
  • Womöglich herrscht bei dir noch Weihnachtschaos und du möchtest einfach nur Klarschiff in der Wohnung schaffen?
  • Eine Kerze der Vorfreude anzünden?
  • In deiner allerersten Reikimappe lesen?
  • Deinen Rückzugsort für die nächsten Tage vorbereiten und ein Türschild malen: „Ich brauche gerade Ruhe. Bitte stört mich nicht.“

Was immer du gern tun möchtest: tu es.

Zwischentage
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Übermorgen, Kinder, wird’s was ‚geben!
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Foto: BJWOK

Noch 48 Stunden und unser Vorhaben, die Zwischentage mit Reiki zu füllen, beginnt. Ich hoffe, du bist neugierig und gespannt. Ich freue mich über die neuen LeserInnen. Meldet euch doch bitte an im Blog, denn dann könnt ihr auch Kommentare geben und so kommt dann hoffentlich eine rege Diskussion zustande.

Vielleicht juckt es dir in den Fingern, heute schon etwas vorzubereiten. Nö, für unser Zwischentags-Vorhaben gibt es noch nichts zu tun. Du kannst dich also ganz dem Einpacken der Geschenke oder dem Vorbereiten des Rotkohls widmen. Und falls du jetzt meinst, das wäre schon alles getan, dann schreibst du eben einer netten Person einen Brief. Hier gibt es jedenfalls noch nichts zu tun, das geht erst übermorgen los!

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Foto: Paul Brentnall

Heute möchte ich dir ein paar praktische Hinweise auf die Zwischentage geben. Keiner dieser Vorschläge ist notwendig für das Vorhaben. Es geht auch ohne, vielleicht nur etwas leichter mit.
Stress wäre so ziemlich das Gegenteil von dem, was wir erreichen wollen. Solltest du dich also gestresst fühlen, so läuft etwas schief. Halte dann bitte inne und versuche herauszufinden, was du ändern kannst. Die Inhalte der Zwischentage bleiben auf diesen Seiten und du kannst gern zu ihnen zurückkehren, wann immer du willst.

Schreiben: Es ist für die meisten Menschen hilfreich, wenn sie ihre Gedanken zu so einem Vorhaben schriftlich festhalten. Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, wie interessant es ist, nach zwei Jahren alles noch einmal nachzulesen.

Trinken: Ein paar Tage intensiver Beschäftigung mit Reiki können wieder so etwas wie eine kleine Reinigungszeit auslösen. Es erscheint mir daher sinnvoll zu sein, viel zu trinken. Vorzugsweise natürlich gutes Wasser. Oder vielleicht gibst du dem Grünen Tee eine Chance?

Fasten nicht notwendig. Hör einfach auf deinen Bauch: Will er wirklich noch eine Marzipankugel? Falls die Antwort „Ja“ sein sollte, gönne sie ihm ohne schlechtes Gewissen. Schlechtes Gewissen hat besonders viele Kalorien…

Meditation – wenn du es jetzt nicht schaffst, täglich eine kleine Zeitspanne für Meditation zu sichern, wann denn überhaupt?!

Kraftort: Du brauchst einen schönen Platz, an den du dich zurückziehen kannst, um dich ungestört Reiki widmen zu können. Solltest du noch keinen solchen Kraftort haben, wäre jetzt vielleicht ein guter Zeitpunkt, einen einzurichten.

Durchhalten: Was ist, wenn du mal keine Zeit hast? Oder keine Lust? Oder einfach zwei Tage statt nur einer für eine Aufgabe brauchst? Dann ist eben Pause. Dieses Vorhaben ist bewusst am Stück geplant, aber natürlich kannst du ab- oder unterbrechen.

Dinge, die du brauchst: Nix. Nunja, Papier und Stifte hast du doch sicher herumliegen.

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