Kraftorte von negativer Energie reinigen?
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Exposed Roots

Foto: Nick coombs

Wenn man die Augen (und andere Sinne) offen hält nach besonderen Orten und sich im Laufe der Zeit auch die Zahl derer häuft, die man nicht als angenehm empfindet, kommt fast zwangsläufig die Idee auf, diese Orte auf die eine oder andere Art zu reinigen.

Meines Erachtens ist das keine besonders gute Idee, denn das, was für mich negativ ist, kann durchaus auch positiv sein. Ich atme Kohlenstoffdioxid aus, weil zu viel davon giftig für mich wäre. Pflanzen aber benötigen gerade diesen Stoff und geben wiederum Sauerstoff ab, den ich zum atmen brauche. Das Negative ist ausgesprochen positiv für ein anderes Wesen.

Vielleicht haben ja gerade auch negative Plätze ihre Bedeutung? Zumindest bei der Vorstellung der Erde als Organismus (Gaia-Theorie) müsste es ja auch Zonen der Ausscheidung geben. Ein Gedanke, der die Redewendung vom Arsch der Welt in ganz neuem Licht erscheinen lässt…

Ein letzter Grund: Kraftorte besitzen eine Energie, die menschliche Energien weitaus übersteigen. Wenn dies nicht so wäre, wären in der Zeit der Kirchengründungen alte, heidnische Kraftplätze nicht christlich umgedeutet, sondern schlicht gereinigt worden. Im Zweifel kannst du also davon ausgehen, dass ein Kraftort – gleich welcher Energie – stärker ist als du.

  1. Kraftorte
  2. Von Menschen geschaffene Kraftorte
  3. Natürliche Kraftorte
  4. Reiki*Lichtspiel: Vortexes spüren
  5. Von Dingen geschaffene Kraftorte
  6. Kraftorte von negativer Energie reinigen?
  7. Was haben Kraftorte mit Reiki zu tun?
  8. Reiki*Lichtspiel: Zuhause einen Kraftort schaffen
  9. Buchtipp

Das Reiki-Tagebuch in der Reinigungszeit
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Foto: Boaz Yiftach

Während der Reinigungszeit kann es ein bisschen turbulent in unserem Innenleben zugehen. Wenn du in dieser Zeit dein Tagebuch führst, wird es dir wahrscheinlich leichter fallen, die Veränderungen wahrnehmen und einordnen zu können. Außerdem ist es später wieder sehr bereichernd, auf einen authentischen Bericht von damals (ungefiltert durch spätere Erfahrungen) zurückzugreifen.

Dich in dein Schneckenhaus zurückzuziehen und das Tagebuch zu führen, ist wirklich keine Zeitverschwendung. Wenn du wirklich keine Zeit findest, täglich 30-45 Minuten für dein Tagebuch aufzubringen, schlage ich vor, dass du eine Tabelle anlegst, in die du nur kurze Stichworte einzutragen brauchst. Schon das kann erhellend sein. Interessante Kriterien wären zum Beispiel:

  • Wieviel Minuten hast du dir heute Reiki gegeben?
  • War eine Ganzbehandlung dabei?
  • Ist etwas Besonderes während der Behandlung geschehen? (Bilder, Empfindungen, Gefühle…)
  • Wie lange hast du geschlafen? (Ja, das ist ein sehr interessanter Punkt in der Reinigungszeit.)
  • Wie ist deine Stimmung? (auf einer Skala von 1-4)
  • Wie schwungvoll fühlst du dich?(auf einer Skala von 1-4)
  • Noch etwas Besonderes?

Gönn dir die paar Minuten, die solche Notizen täglich brauchen. Man vergisst so schnell, wie es sich anfühlte, was einem wichtig war… Dein Reiki-Tagebuch hält deinen Weg mit Reiki fest und wächst so zu einem kleinen Denkmal zusammen.

Reinigungszeit
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Foto: zirconicusso

Nach Reiki-Einweihungen wird vielfach davon ausgegangen, dass es zu einer Reinigungszeit von 21 Tagen komme. Im geringeren Maß und erheblich kürzer wird das teilweise auch nach Reiki-Behandlungen beobachtet.  Körper und Seele stellen sich in dieser Zeit auf die ungewohnte Energie um, der Reikikanal wird gleichsam durchgespült. Das ist überhaupt nichts Schlimmes, auch wenn „Erstverschlimmerung“ eines der Wörter ist, die in diesem Zusammenhang immer wieder fallen.

Was sind typische Anzeichen der Reinigungszeit? Es kann zu Entgiftungserscheinungen kommen: ein verändertes Ruhebedürfnis, unangenehmer Körper­geruch, leichte Durchfälle, Stimmungs­schwankungen… Was tatsächlich auftritt, ist von Person zu Person und sogar von Einweihung zu Einweihung sehr verschieden.

Wie gehe ich am besten mit der Reinigungszeit um? Am einfachsten kommst du damit zurecht, indem du einfach akzeptierst, was kommt. Es handelt sich keinesfalls um eine Krankheit, du kannst wie gewohnt deinen Aufgaben nachgehen
Schön wäre es, die Einweihung so zu legen, dass du in den darauf folgenden Tagen Muße hast, dich um dich selbst zu kümmern. Aber auf jeden Fall empfehle ich dir, dir täglich eine Ganz­behandlung zu geben. Zum einen hast du dafür ja an dem Seminar teilgenommen, zum anderen stellt sich während dieser Zeit dein Energiesystem um. Vielleicht wird der Zuwachs an Energie nie wieder so stark und schnell sein – es wäre doch schade, diese Zeit ungenützt ver­streichen zu lassen.
Ansonsten gönne dir nach Möglichkeit täglich einige Zeit mit dir: Meditation, Tagebuch schreiben, Lesen über Reiki… Vergiss bitte nicht, viel zu trinken, damit die Schlacken den Körper auch verlassen können.

Wieso dauert die Reinigungszeit ausgerechnet 21 Tage? Bei mir waren es zum Teil heftige Reaktionen, die jedoch nie so lange anhielten. Inso­fern halte ich diese Zeitangabe für einen Mythos. Die Reinigungszeit dauert bei vielen Menschen kürzer, bei anderen auch länger.
Der Mythos „21 Tage“ ist wahrscheinlich entstanden durch Mikao Usuis 21 Tage der Meditation auf dem Berg Kurama, während er Reiki entdeckte. Auch wird davon ausgegangen, dass jedes Hauptchakra drei Tage bräuchte, um sich umzustellen und dass sich so die 21 Tage ergäben.

Was stimmt mit mir nicht, wenn ich keine Symptome einer Reinigungszeit zeige? Alles ist gut. Vielleicht brauchst du gar keine Reinigung? Vielleicht läuft sie einfach unbemerkt ab? Fehlende Anzeichen einer Reinigung bedeuten keinesfalls, dass die Einweihung nicht erfolgt ist oder nicht wirkt. Das ist wie mit einer Gleitsichtbrille: Meine Bekannten erzählten mir Horrorgeschichten, wie schwierig es sei, sich daran zu gewöhnen. Ich aber fühlte mich mit meiner Brille gleich zu Hause und hatte keinerlei Probleme. Und das ist nun wirklich kein Anzeichen dafür, dass sie womöglich nicht funktionieren würde. 🙂

Und was ist nun die Erstverschlimmerung? Das ist ein Begriff aus der Homöopathie, der eigentlich nicht recht etwas im Reiki zu suchen hat. Er meint die vorübergehende Verstärkung der bestehenden Symptome, ehe es zu einer Besserung kommt und wird allgemein als Beweis angesehen, dass das gewählte Mittel das richtige ist.
Im Reiki muss es überhaupt nicht zu einer solchen Erstverschlimmerung kommen. Die Energien des Körpers stellen sich um und dazu ist zuweilen Ruhe vonnöten. Daher kann es schon mal kommen, dass leichte Erkältungsanzeichen sich verschlechtern. Sind wir krank, nehmen wir uns die Ruhe. Auch kann der Körper so die Erkältung überhaupt erst loswerden. Vielfach habe ich eher beobachtet, dass latent vorhandene Krankheiten sich beschleunigen und dass das mit einer Verschlimmerung verwechselt wird.
Energetische Heilweisen arbeiten ganzheitlich und kitzeln zuweilen alte, fast vergessene Krankheiten wieder hervor, um sie endgültig verarbeiten zu können. So kann es also dazu kommen, dass sich beispielsweise alte Narben wieder bemerkbar machen und eine Weile jucken oder drücken. Leider habe ich nicht beobachten können, dass anschließend die Narben verschwunden gewesen wären, aber das wäre wohl auch zuviel des Guten.

Nach einer Einweihung gibt es eine traditionelle Reinigungszeit von 21 Tagen. Körper und Seele stellen sich auf die ungewohnte Energie um. Dabei kann es zu Entgiftungserscheinungen kommen: ein erhöhtes Ruhebedürfnis, unangenehmer Körper­geruch, leichte Durchfälle, Stimmungs­schwankungen. Am einfachsten kommst du damit zu­recht, indem du einfach akzeptierst, was kommt. Schön wäre es, die Einweihung so zu legen, dass du in den darauf folgenden Tagen Muße hast, dich um dich selbst zu kümmern.

Ich habe gelernt, dass jedes Chakra drei Tage bräuchte, um sich umzustellen und dass sich so die 21 Tage ergäben. Bei mir waren es zum Teil heftige Reaktionen, die jedoch nie so lange anhielten. Inso­fern halte ich diese Zeitangabe für einen Mythos. Die Reinigungszeit dauert bei vielen Menschen kürzer, bei anderen auch länger.

Es handelt sich keinesfalls um eine Krankheit, du kannst wie gewohnt deinen Aufgaben nachgehen. Wünschenswert ist es, dir täglich eine Ganz­behandlung zu geben. Zum einen ist das angenehm, zum anderen stellt sich während dieser Zeit dein Energiesystem um. Vielleicht wird der Zuwachs an Energie nie wieder so stark und schnell sein – es wäre doch schade, diese Zeit ungenützt ver­streichen zu lassen.

Einige Reikimeister lehren, dass eine Ganz­behandlung auch auf mehrere Portionen über den Tag aufgeteilt werden kann. Ich halte davon wenig, denn mehrere Teilbehandlungen ergeben eben keine Ganz­behandlung. Solltest du tatsächlich keine Zeit für eine Ganz­behandlung haben, wäre es vielleicht an­geraten, deinen Tag umzustrukturieren – immerhin reicht schon eine knappe halbe Stunde, wenn es mal ganz schnell gehen soll. Wenn es gar nicht anders geht, sind Teilbehandlungen und Husch-husch-Reiki besser als gar nichts. Und durch Reiki bekommst du vielleicht sogar die Kraft, deinen Tag doch neu zu planen.

Ansonsten gönne dir nach Möglichkeit täglich einige Zeit mit dir: Meditation, Tagebuchschreiben, Lesen über Reiki

In einem Reiki-Tagebuch solltest du deine Ideen, Einfälle und Inspirationen festhalten. Es lohnt sich, hier Wünsche und Ziele zu formulieren, sowie auf­tauchende Fragen mit Lösungs­ansätzen.

Dieses Tagebuch ist ein Lernmittel, das dir helfen soll, deine Gedanken und Ge­fühle zu klären. Der ent­stehende Text soll nicht veröffentlicht werden, sodass du gar nichts verbessern oder neu formulieren solltest. Von daher bietet es sich an, tatsächlich ein gebundenes Tagebuch zu verwenden. Sollte dir allein schon die Vorstellung, ein Tagebuch zu führen, abwegig erscheinen, so lass es und suche dir andere Hilfen.

Vergiss bitte nicht, viel zu trinken, damit die Schlacken den Körper auch verlassen können.

Traditionell sollten zwischen zwei ver­schiedenen Einweihungen mindestens diese 21 Tage liegen.

 

Nach einer Einweihung gibt es eine traditionelle Reinigungszeit von 21 Tagen. Körper und Seele stellen sich auf die ungewohnte Energie um. Dabei kann es zu Entgiftungserscheinungen kommen: ein erhöhtes Ruhebedürfnis, unangenehmer Körper­geruch, leichte Durchfälle, Stimmungs­schwankungen. Am einfachsten kommst du damit zu­recht, indem du einfach akzeptierst, was kommt. Schön wäre es, die Einweihung so zu legen, dass du in den darauf folgenden Tagen Muße hast, dich um dich selbst zu kümmern.

Ich habe gelernt, dass jedes Chakra drei Tage bräuchte, um sich umzustellen und dass sich so die 21 Tage ergäben. Bei mir waren es zum Teil heftige Reaktionen, die jedoch nie so lange anhielten. Inso­fern halte ich diese Zeitangabe für einen Mythos. Die Reinigungszeit dauert bei vielen Menschen kürzer, bei anderen auch länger.

Es handelt sich keinesfalls um eine Krankheit, du kannst wie gewohnt deinen Aufgaben nachgehen. Wünschenswert ist es, dir täglich eine Ganz­behandlung zu geben. Zum einen ist das angenehm, zum anderen stellt sich während dieser Zeit dein Energiesystem um. Vielleicht wird der Zuwachs an Energie nie wieder so stark und schnell sein – es wäre doch schade, diese Zeit ungenützt ver­streichen zu lassen.

Einige Reikimeister lehren, dass eine Ganz­behandlung auch auf mehrere Portionen über den Tag aufgeteilt werden kann. Ich halte davon wenig, denn mehrere Teilbehandlungen ergeben eben keine Ganz­behandlung. Solltest du tatsächlich keine Zeit für eine Ganz­behandlung haben, wäre es vielleicht an­geraten, deinen Tag umzustrukturieren – immerhin reicht schon eine knappe halbe Stunde, wenn es mal ganz schnell gehen soll. Wenn es gar nicht anders geht, sind Teilbehandlungen und Husch-husch-Reiki besser als gar nichts. Und durch Reiki bekommst du vielleicht sogar die Kraft, deinen Tag doch neu zu planen.

Ansonsten gönne dir nach Möglichkeit täglich einige Zeit mit dir: Meditation, Tagebuchschreiben, Lesen über Reiki …

In einem Reiki-Tagebuch solltest du deine Ideen, Einfälle und Inspirationen festhalten. Es lohnt sich, hier Wünsche und Ziele zu formulieren, sowie auf­tauchende Fragen mit Lösungs­ansätzen.

Dieses Tagebuch ist ein Lernmittel, das dir helfen soll, deine Gedanken und Ge­fühle zu klären. Der ent­stehende Text soll nicht veröffentlicht werden, sodass du gar nichts verbessern oder neu formulieren solltest. Von daher bietet es sich an, tatsächlich ein gebundenes Tagebuch zu verwenden. Sollte dir allein schon die Vorstellung, ein Tagebuch zu führen, abwegig erscheinen, so lass es und suche dir andere Hilfen.

Vergiss bitte nicht, viel zu trinken, damit die Schlacken den Körper auch verlassen können.

Traditionell sollten zwischen zwei ver­schiedenen Einweihungen mindestens diese 21 Tage liegen.

 

Frühjahrsputz
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Foto: Suat Eman

Die Tage werden länger, die Sonne scheint intensiver – und man sieht den ganzen Schmutz viel besser. 😯 Da hilft es nur, den Putzeimer zu ergreifen und loszulegen. Es ist ja auch nicht gleich notwendig, die ganze Wohnung auf den Kopf zu stellen. Pick dir einfach eine Sache heraus, statt einen vollständigen Plan für Haus und Hof zu erstellen. Besser, als eine Stunde an einer ausgefeilten To-do-Liste zu arbeiten, ist es, in einem Zimmer die Fenster zu putzen, damit die liebe Sonne auch wirklich hineinscheinen kann.

Und, hat das Ganze auch noch irgendetwas mit Reiki zu tun? Ja, natürlich. Bei Reiki geht es um Energien, die frei schwingen können sollen. Dreck erschwert das erheblich und verringert die Energien, die uns zur Verfügung stehen könnten. Frühjahrsputz schafft also buchstäblich Klarblick, lässt leichter atmen und sorgt für frischen Wind.
Außerdem ist es auch eine gute Gelegenheit daran zu erinnern, wie gut es sich anfühlt, in einem sauberen und aufgeräumten Zimmer auch noch das Reiki-Reinigungsritual zu vollziehen. (Mit Reiki I: Reiki in den Raum geben; ohne Reiki: einfach gemütlich dasitzen, Tee trinken und sich an dem ordentlichen Zimmer erfreuen)

Und sieht es bei mir immer prima aus? Nein, selbstverständlich nicht. Aber gerade in dieser Jahreszeit geht manches am Putzen einfach leichter von der Hand und den Schwung will ich natürlich ausnutzen. Ich könnte zum Beisiel gleich mal die Pflanzen umtopfen.