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Tag Archives: Kraftort
Zu hause einen Kraftort schaffen
Mit recht geringem Aufwand kann man sich seinen eigenen Kraftort schaffen: vielleicht hast du eine schöne Laube im Garten, vielleicht ein Tischchen neben deinem Leseplatz, vielleicht eine Fensterbank…
Vielleicht hast du eine Feldsteinmauer aus Granit, die sich eignet, davor eine Bank zu stellen. Oder einen Lieblingssessel, geerbt vom Großvater. Nutze solche kraftvollen Elemente ruhig aus.
Natürlich ist es effektiver, einen besonders ruhigen, schönen Ort zu einem Kraftort zu machen. Solltest du aber keinen solchen Ort haben, kannst du einen dazu machen. Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.
Den ausgewählten Platz solltest du erst einmal schlicht und ergreifend putzen und von nun an frei von Dreck und Unordnung halten. Dann könnte sich eine energetische Reinigung (z.B. mit Reiki II) anschließen.
Mit schönen Dingen kannst du den Platz dann zu etwas besonderem machen und eben zu deinem Kraftplatz: mit Blumen, Fotos, Kristallen, Büchern… Ich lasse auf jeden Fall Platz für meinen Teebecher, das gehört bei mir immer dazu.
Wenn du fortan diesen Platz nur für ruhige, schöne Momente nutzt, setzt eine Konditionierung ein. Dabei bin ich mir nicht sehr sicher, wer konditioniert wird: du oder der Platz. Auf jeden Fall aber ist es irgendwann möglich, dass du dich allein dadurch beruhigst und in eine meditative Stimmung versetzt, dass du diesen Platz aufsuchst.
Irgendwelche Rituale, um den Platz nun zu einem Kraftplatz zu machen, sind nicht notwendig. Kraftorte sind keine Magie, sondern eine reale Möglichkeit. Obwohl – schaden würde ein feierliches Ritual auch nicht…
Was haben Kraftorte mit Reiki zu tun?
Eigentlich nichts. Das eine ist ein Kraftort, das andere eben Reiki. Anders sieht es allerdings aus, solltest du einmal die Gelegenheit haben, an einem starken, für dich sehr angenehmen Ort Reiki zu bekommen. Das ist eine unglaublich schöne Erfahrung, für die du Augen und Ohren offen halten solltest! Und dann verliert die Frage jede Bedeutung.
Ähnlich, nur eben anders herum, ist es mir an einem Ort gegangen, den ich als bedrückend empfand. Ich mochte mir dort kein Reiki geben, obwohl es mir sicher geholfen hätte, die Situation besser zu ertragen. Aber ich wollte lieber nichts fließen lassen, wollte mich verschlossen halten.
Reiki fließt unabhängig vom Ort. Aber für uns Menschen ist Reiki meist an einem schönen Ort eben auch viel schöner. Das dürfen wir uns auch gern eingestehen. Es macht durchaus Sinn, sich auf die Suche nach Kraftorten in der Umgebung zu begeben oder sich seinen eigenen kleinen Kraftplatz zuhause zu schaffen.
Kraftorte von negativer Energie reinigen?
Wenn man die Augen (und andere Sinne) offen hält nach besonderen Orten und sich im Laufe der Zeit auch die Zahl derer häuft, die man nicht als angenehm empfindet, kommt fast zwangsläufig die Idee auf, diese Orte auf die eine oder andere Art zu reinigen.
Meines Erachtens ist das keine besonders gute Idee, denn das, was für mich negativ ist, kann durchaus auch positiv sein. Ich atme Kohlenstoffdioxid aus, weil zu viel davon giftig für mich wäre. Pflanzen aber benötigen gerade diesen Stoff und geben wiederum Sauerstoff ab, den ich zum atmen brauche. Das Negative ist ausgesprochen positiv für ein anderes Wesen.
Vielleicht haben ja gerade auch negative Plätze ihre Bedeutung? Zumindest bei der Vorstellung der Erde als Organismus (Gaia-Theorie) müsste es ja auch Zonen der Ausscheidung geben. Ein Gedanke, der die Redewendung vom Arsch der Welt in ganz neuem Licht erscheinen lässt…
Ein letzter Grund: Kraftorte besitzen eine Energie, die menschliche Energien weitaus übersteigen. Wenn dies nicht so wäre, wären in der Zeit der Kirchengründungen alte, heidnische Kraftplätze nicht christlich umgedeutet, sondern schlicht gereinigt worden. Im Zweifel kannst du also davon ausgehen, dass ein Kraftort – gleich welcher Energie – stärker ist als du.
Von Dingen geschaffene Kraftorte
Es gibt Plätze, deren außergewöhnliche Energie weder vom Menschen stammt noch aus ihnen selbst heraus, sondern vielmehr von etwas, dass sich dort befindet, ohne dass Menschen es dorthin gebracht haben. Dabei muss es, wenn es denn einen Platz nachhaltig beeinflusst, um ein kraftvolles energetisches Element handeln.
Einen solchen Platz konnte ich in Kalifornien genießen: den Petrified Forest bei Calistoga. Im Gegensatz zum gleichnamigen Nationalpark in Arizona liegen da aber nicht ein paar verstreute steinerne Baumstämme in der Wüste herum, sondern es handelt sich in Calistoga regelrecht um einen versteinerten Wald in einem lebenden Wald. Und all dies steinerne und lebende Holz um mich herum machte mich einfach ausgesprochen glücklich.
Vortexes erspüren
Bei uns in Schleswig-Holstein ist es recht einfach, schön unterschiedliche Vortexes zu finden und einfach mal auszuprobieren.
Mache einen Ausflug zu einer Steilküste. Setze dich unten an den Strand und spüre einfach “um dich herum”.
Anschließend machst du einen Spaziergang oben auf der Steilküste entlang. Vergleiche deine Empfindungen mit dem Strandgefühl.
Wo fühlst du dich eher beschwingt, angetrieben, motiviert, gestärkt und wo eher beruhigt, und in dich gekehrt? Ersteres wäre ein aufsteigender Vortex, zweites ein absteigender. Je nachdem, wie es dir gerade geht und was du brauchst, kann mal das eine, mal das andere angenehmer sein.
Viel Spaß beim Ausprobieren!!
Pete A. Sanders: Vortexes
Sehr geschickt bin ich vielleicht nicht mit meinen Empfehlungen. Diese hier kannst du meines Wissens gar nicht in Deutschland bestellen. Für mich war dies Buch jedoch etwas ganz Besonderes und daher möchte ich gerade dies nennen. Die deutsche Literatur zu Kraftorten liegt dir ja zu Füßen – da kann es doch mal ein ausgefallener Tipp sein.
Dies ist ein recht kleines Büchlein und wirklich professionell aufgemacht ist es auch nicht. Dennoch fand ich viele sehr interessante Informationen darin, die ich für meine Reiseplanung nutze.
Es ist wirklich wie beschrieben! Solltest du eine Reise nach Arizona planen, so lass auf keinen Fall Sedona aus und besuche die wundervollen Vortexes dort!
Dieses Video kenne ich gar nicht. Es ist nach meiner Reise erschienen. Ich wünschte, es hätte es schon gegeben, dann hätte ich es ganz bestimmt gekauft.
Pete A. Sanders ist Autor auch von Büchern, die in Deutschland erschienen sind, z.B. Das Handbuch übersinnlicher Wahrnehmung und Joy Touch
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Natürliche Kraftorte
Es gibt Orte, die ohne menschliches Zutun über besondere Energien verfügen. Oftmals werden sie von Menschen entsprechend genutzt, aber die Energie war schon vor den Menschen da. Die Erklärungen, wie es zu solchen natürlichen Kraftorten kommen kann, sind sehr verschieden:
- Nicht nur Lebewesen hätten Chakren, auch die Erde hat welche. In einem Erdchakra sei die Energie vervielfacht. Wie bei menschlichen Chakren hätten auch die Erdchakren verschiedene Energien und fühlten sich daher sehr unterschiedlich an.
- Über die gesamte Erde verliefen Energiebahnen entsprechend den menschlichen Meridianen. Besonders an Kreuzungspunkten sei die Energie deutlich erhöht.
- Es ist eben so.
Bergkuppen, Täler, Küstenlinien, große Felsen oder Bäume sind häufig Kraftorte. Oft liegen sie in einer mehr oder weniger geraden Linie (Leylines) und stehen in Verbindung miteinander.
Auch bei natürlichen Kraftorten gibt es solche mit einer positiven Ausstrahlung (für mich an erster Stelle: Sedona, Arizona) und solche, die unangenehm sind (für mich: Gran Canyon, ebenfalls Arizona).
Ein Versuch, Kraftorte zu klassifizieren unterscheidet zwischen auf- und absteigender Energie. Diese wirble am Kraftort entweder aus der Erde heraus oder von oben in die Erde hinein. Diesen Wirbel kann man sich vielleicht tatsächlich wie ein Chakra vorstellen, im Amerikanischen wird er Vortex genannt.
Ein Vortex mit aufsteigender Energie hat eine erhebende Wirkung auf Menschen: Motivation, Entwicklung… Ein absteigender Vortex dagegen führt ins Innere und kann helfen, Ursachen zu identifizieren.
Von Menschen geschaffene Kraftorte
Viele der Orte, die wir als kraftvoll wahrnehmen, sind von Menschen geschaffen worden. Man kann meist nicht mehr unterscheiden, ob sie nun etwas Besonderes auf einem Ort mit einer besonderen Energie gebaut haben oder ob der Ort erst durch die Tätigkeit der Menschen zu etwas Besonderem wurde.
Man betritt ein Gebäude und sofort schlägt die Stimmung um – das ist dir bestimmt doch auch schon widerfahren. Eben noch war man albern und lebhaft und nun hat einem die Kirche gefangen genommen und erfüllt mit Ehrfurcht. (Beispiel: Die Petrikirche in Bosau). Oder: Frohgemut betrittst du ein Gebäude und hast plötzlich nur noch den Gedanken: “Raus hier!” (Das geht mir beim Fahrstuhl im Cinestar-Kino in Lübeck so. Ich benutze die Treppe!)
Orte, die über lange Zeit mit Ehrfurcht gefüttert werden (Gräber, Kirchen, Denkmale…) entwickeln daraus gänzlich andere Energien, als solche, die Angst oder Schmerz erfahren (Thingstätten, Hinrichtungsstätten, Schlachtfelder, Krankenhäuser…).
Gerichtssäle oder Thingstätten sind vielleicht zuweilen sogar bewusst so angelegt worden, dass sie Angst auslösen. Wer dorthin zitiert wurde, sollte schon vor der Verhandlung Muffensausen haben und den nötigen Respekt aufbringen. Die Thingstätte auf dem Edeberg in Plön empfinde ich als ausgesprochen unangenehm.
Kraftorte
Ein Kraftort ist ein Platz dessen Energie sich wahrnehmbar von der durchschnittlichen Energie der Umgebung abhebt. Das mag im positiven Sinn sein als ein Ort, der Kraft gibt, der Gedanken fliegen lässt, der Ruhe atmet. Oder aber ein Ort, der Kraft nimmt, erschöpft und ängstlich macht.
Dabei ist es durchaus nicht so, dass ein bestimmter Ort sich für alle Menschen gleich anfühlt. Die Energien, die ich brauche, lassen dich vielleicht völlig kalt oder stoßen dich sogar ab. Es gibt jedoch Orte, die sehr viele Menschen ähnlich empfingen, und das sind dann die eigentlichen Kraftorte.
In diesem Monat möchte ich ein paar kleine Artikel zu Kraftorten schreiben und hoffe, dass du Lust hast, ab und zu einmal in meinem Blog hereinzuschauen.








