Reiki in die Vergangenheit schicken
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Heute jährt sich der Amoklauf am Gutenberggymnasium in Erfurt zum 10. Mal. Kaum zu fassen, dass es schon zehn Jahre her ist…
Mit immerhin jahrelanger Verspätung (2002 kannte ich noch kein Reiki) fiel mir vor kurzem ein, dass es eine gute Idee sein könne, auf solche Ereignisse Reiki zu geben. Bisher hatte ich das „nur“ für persönliche Erinnerungen getan.

Natürlich ändert Reiki nichts an dem Ablauf des Geschehenen. Meine Hoffnung aber ist es, dass dadurch die Verarbeitung leichter wird. Dass Erinnerungen erträglicher werden. Dass Zerrissenheit gemindert wird. Daher stelle ich euch diese kleine Idee, die doch wichtige Auswirkungen haben könnte, heute vor. Erfurt sei nur ein Beispiel – wenn du dich in Ruhe besinnst, welche Ereignisse dich emotional sehr betroffen machten, wirst du sicher auf etwas stoßen.

Ich bin heute mit meinen Gedanken und meinem Herzen bei all denen, die heute noch unter Erinnerungen leiden.

Reiki und das Horn von Afrika
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In letzter Zeit komme ich mir immer wieder vor wie in einer Zeitschleife: Immer wieder die alten Probleme und meist als darauf die alten Antworten. In der Mitte der Achtziger Jahre hatten wir das Thema Hunger in Äthiopien schon einmal. Die Bilder von damals sehe ich jetzt wieder in den Nachrichten.

1985 schien es mir, als müsste die Welt nur lernen zu teilen, dann wäre Hunger kein Thema mehr. Und tatsächlich verschwand Äthiopien irgendwann aus den Nachrichten. Und damit aus dem Sinn…

Jetzt bin ich um einiges älter und die Lösung von damals war offensichtlich keine. Das Teilen betrifft nicht nur den Kauf einer Benefiz-Single oder das Spenden einer vielleicht sogar größeren Summe. Unser Wohlstand in Europa beruht durchaus auf der Armut in anderen Teilen der Welt; historisch (Kolonialisierung) wie aktuell (subventioniertes Gemüse aus Europa zu Spottpreisen auf afrikanischen Märkten). Meine ich es ernst mit dem Teilen, so wird sich mein Lebensstil nachhaltig ändern müssen.

Aber würde das denn überhaupt helfen? Sieht man sich die Verteilung des Hungers am Horn von Afrika an, so fällt auf, dass die Länder in unterschiedlichem Maß betroffen sind. Besonders interessant ist dies bei Somalia. Denn de facto, wenn auch nicht international anerkannt, hat sich der Norden Somalias 1991 als Somaliland für unabhängig erklärt. Übrigens weil es sich vom Rest Somalias nicht genügend gefördert fühlte, der Norden war das Armenhaus Somalias gewesen. Auch heute noch ist Somaliland arm – aber es verfügt über Infrastruktur und eine funktionierende Regierung, sodass Hilfe in den Hungergebieten möglich ist. Im Rest Somalias machen Warlords jede Hilfe unmöglich. Soll ich da spenden? Wem denn? Welche Hilfsorganisation kann es mit den Milizen aufnehmen, die eben diese Hilfe verhindern wollen, da sie ihren Machtanspruch gefährdete? Oder vergesse ich den Hunger in Somalia und spende lieber für Kenia und Äthiopien, weil dort mit großer Wahrscheinlichkeit meine Hilfe tatsächlich die Hungernden erreicht?

Und so bleibt die Hilflosigkeit. Aber Moment mal! Haben wir nicht gerade groß angelegte Fernreikiaktionen laufen, die Japan unterstützen sollen? Dann könnte ich mich doch – wenig genug ist es ja – einer Aktion für das Horn von Afrika anschließen. Eine Googlesuche zeitigte einen Treffer auf einer Facebookseite, der als einzige Reaktion einen Spendenaufruf von BR3 erfuhr. Fernreiki für Afrika scheint keine sehr coole Sache zu sein.
Natürlich, Mikao Usui war Japaner und meines Wissens haben weder er noch Hayashi oder Takata jemals Afrika bereist. Die Verbindungen zwischen Reiki und Afrika sind also nicht sehr eng. Dennoch erstaunt mich die Gleichgültigkeit der Reikigemeinde. Immerhin, Japan hat ein Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von 26.409 US$, also nur knapp unter dem von Deutschland mit 30.348 US$. Somalia dagegen schlägt sich mit 245 US$ durch (Alle Angaben nach den Länderprofilen der Wirtschaftskammer Österreichs). Es ist ein extrem armes Land, dass sich nicht allein wird helfen können, Warlords oder nicht. Reiki könnte man ohne Gefahr, dass die Spende nicht ankommt, schicken.

Let’s start giving.

Fernreiki für Japan
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Foto: Fg2

Vielleicht merkst du dir den 3. Juli 2011 vor – 10:15 bis 10:35 Uhr?

Oliver Klatt, Chefredakteur des Reiki-Magazins organisiert eine große Fernreikisession für Japan:

„Im Zuge der Ereignisse in Japan wurde mir in den letzten Wochen zunehmend klarer:
Das hat auch mit uns zu tun, auch mit Reiki – zum einen natürlich sowieso, weil wir als Menschen, die auf diesem Planeten leben, ganz natürlicherweise damit zu tun haben; zum anderen aber eben auch, weil Japan das Geburtsland des Usui-Systems ist.
Deshalb werden wir in der kommenden Ausgabe auch 1-2 Beiträge zu diesem Thema im Reiki Magazin bringen, und da kam mir die Idee: Wir sollten mehr machen, als einfach nur Artikel – wir sollten etwas tun! Gemeinsam!
Über das Kommunikationsnetz, in das ich eingebunden bin, kann ich sehr viele Reiki-Menschen erreichen. Also kam mir die Idee, in der kommenden Ausgabe des Reiki Magazins einen Aufruf für ein gemeinsames Fernreiki-Senden zu machen, zu einer vorher festgelegten Zeit, so dass jeder dabei sein kann, der möchte, egal wo er gerade ist, zu dieser Zeit – um so ein gemeinsames, stark gebündeltes Fernreiki-Feld für Japan zu erzeugen, zu einem bestimmten Zeitpunkt, denn wir wissen ja: etwas Großes, Ganzes ist mehr als die Summe der Einzelteile! (Ein Online-Aufruf wäre zwar schneller, reicht aber nicht aus, da viele Reiki-Menschen nicht oder nur selten online sind.)
… Mit dabei sind bisher: Reiki Magazin, Reiki-Land.de, Reiki-Convention-Team, “The Reiki Tsunami – One Million Reiki Healers for Japan”, Reiki Verband Deutschland e.V., Reiki Alliance Deutschland e.V., RIO – Reiki International Organisation, und viele andere werden wohl noch dazukommen …“

Also: 3. Juli 2011 – 10:15 bis 10:35 Uhr

The One Million Reiki Tsunami
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Filomena Scalise

Walter Lübeck hat einen Newsletter zur Katastrophe in Japan herausgegeben. Ich habe keine Ausbildung in Rainbow Reiki, bezweifle die Effektivität von Orangenöl gegen Radioaktivität und weiß nicht, wer oder was Naro’ta El ist. Dennoch halte ich die Idee, sich zusammen zu tun, um Fernreiki auf eine solche Idee zu geben, für wichtig. Es ist möglich, über Zeit und Raum hinweg Reiki zu schicken; und je mehr es gleichzeitig tun, desto größer wird die Energiewelle. Und heilende Energie können die Menschen und das Land jetzt wirklich gut gebrauchen!

Mit Reiki I nimm doch einfach ein Foto in die Hand oder lege deine Hände auf eine Karte im Atlas. Und ohne Reiki kannst du dennoch freundliche Gedanken senden oder schlicht beten. Gerade heute…

Erdbeben in Japan
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Das japanische Zeichen für "Tsunami".

Als ich heute morgen in der Zeitung las, dass in Japan nach dem schweren Erdbeben und dem Tsunami ein Zug verschwunden sei, konnte ich das kaum glauben. Ein Zug kann von den Gleises gestürzt werden und ins Meer kippen — aber er kann doch nicht verschwinden!
Eben hörte ich in den Nachrichten, dass vier Züge verschwunden sind. Einfach weg.
Auch falls es doch nicht zu einer Kernschmelze gekommen sein sollte, ist die Situation um das Kernkraftwerk in Fukushima wahrhaft besorgniserregend.

Ich glaube, „in Gedanken bei jemandem / bei einer Situation zu sein“ ist mehr als nur eine Floskel. Falls du Reiki II hast, bitte ich dich, dir einen Moment Zeit zu nehmen und Fernreiki auf die Situation zu senden. Und ansonsten schickst du vielleicht einfach ein kurzes Gebet?

Gerade heute denke ich die Menschen in Angst und Not.