Das fängt ja gut an!
avatar

Kaizen

So, das waren die Zwischentage. Zeit für dich, dir Gedanken zu machen, ob sie dir geholfen haben. Wie möchtest du deinen Reikigarten weiter pflegen? Möchtest du zum Beispiel wöchentlich einmal das Eisenhower-Diagramm ausfüllen? Oder hast du vielleicht gar nichts gefunden? Was hätte anders sein sollen?

Indem du dir solche Fragen stellst, stellst du sicher, dass sich dein Umgang mit Reiki weiter entwickelt. Und eben das ist es, was ich dir für das neue Jahr wünsche. Die Welt mag in 2012 untergehen oder das Bewusstsein springen – wenn dieses oder jenes oder etwas ganz anderes geschieht: Wo willst du dann mit Reiki stehen?

Ich möchte dir heute ein letztes Werkzeug an die Hand geben: Kaizen. Dabei handelt es sich um ein japanisches Managementsystem, das sich gut auch auf Reiki – oder ganz andere Lebensbereiche – anwenden lässt. Wörtlich übersetzt heißt es „Veränderung zum Besseren“.

Das soll hier natürlich kein Studium in BWL ersetzen, es ist lediglich ein allererster kleiner Schritt (Falls du dich weiter interessierst, empfehle ich dir den Wikipediaartikel als Ausgangspunkt für deine Recherche). Beim Kaizen geht es darum, den dicken Brocken in viele kleine Bröckchen zu zerlegen. Ganz losgelöst von Statistiken und quantifizierbaren Daten kann das helfen, dich in Sachen Reiki weiterzuentwickeln.
Du hast in der letzten Woche Ziele aufgestellt für dein Reiki. Nehmen wir mal an – das Reden in Beispielen ist leichter als ganz allgemein – diese Ziele wären: Energien sicher spüren können, mehr Behandlungen geben, einen Reikitreff finden oder gründen. Was du dafür tun müsstest, um die Ziele zu erreichen, ist sehr unterschiedlich und daher ist die Gefahr des Sich-Zerfransens recht hoch. Gleichzeitig auf zarte Empfindungen zu achten und handfeste Ideen zu sammeln, wie man Gleichgesinnte finden kann, ist nicht einfach.

Eine der allersimpelsten Ideen Kaizens ist es, dass große Veränderungen in kleinen Schritten erfolgen. Also: Für einen Monat pickst du dir eines deiner Ziele heraus. Dieses, und nur dieses wird betrachtet. Nach dem Monat ist ein anderer Bereich deiner Reikipraxis dran. Wenn du mit allen durch bist, fängst du die Runde wieder von vorne an. So entsteht die Gewohnheit, immer ein Thema im Vordergrund zu haben. Du kannst dich stets effektiv auf einen Punkt fokussieren und verlierst die anderen doch nie aus dem Blick.

Ich hoffe, du hattest Spaß und vielleicht die eine oder andere erhellende Idee während der Zwischentage. Ein gutes 2012 wünscht dir deine Katrin.

 

Zwischentage
Worum geht es bei den Zwischentagen?

Vorbereitung auf die Zwischentage
Übermorgen, Kinder, wird’s was geben
Tag 1: Einstimmung auf die Zwischentage
Tag 2: Zeit für Reiki finden
Tag 3: Reikiland erkunden
Tag 4: Wer nicht genau weiß, wohin er will…
Tag 5: Reiki für Streber
Tag 6: Reiki und der Rest deines Lebens
Tag 7: Reikigarten
Das fängt ja gut an!