Spätsommermücken
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Ich bin allergisch gegen Mücken. Und ich wohne in Schleswig-Holstein an einem See. Juchee!!? Die Stiche werden bei mir richtig übel und ich musste früher mehrmals pro Sommer Antibiotika und Cortison nehmen. Nun bin ich zwar froh, dass ich in Zeiten lebe, da es diese Medikamente gibt. Aber nur so in Notfallreserve ist mir das doch lieber als auf Mückenstiche…

Eines Tages vor ein paar Sommern schon entwickelte sich wieder so ein Stichmonster – und mein Arzt war auf einer Fortbildung. Wieder einer Vertretung erklären müssen, dass ich wirklich allergisch gegen Mückenstiche bin und dass Antihistaminika nicht helfen (zumal ich auch die nicht wirklich mag)? Nur um dann zwei Tage später zu hören „Oh, Sie sind ja wirklich allergisch!“ :roll:
Also habe ich damals eher verzweifelt als hoffnungsvoll nachgelesen, welche Steine helfen könnten. Am meisten sprach mich Prasemquarz an, den ich natürlich nicht hatte. Also per Internet bestellt und bis zur Lieferung Amethyst genommen. Als die Prasems endlich kamen, hatte sich der Stich voll entwickelt und zum erstem Mal seit Jahren ohne Medikamente wieder zurückgebildet. Das war nicht witzig gewesen, denn die Dinger jucken wie sonstwas, aber weg ist weg.
Der nächste Stich mit Prasem dann entwickelte sich gar nicht erst. Und wenn an der Steinheilkunde nix dran ist außer Placebo, ist mir das auch egal. Prasemquarz hilft gegen Insektenstiche!

Ich habe seither nie wieder zum Arzt müssen nach einem Mückenstich. Außer nach meiner Australienreise, auf die Prasems mitzunehmen ich vergessen hatte. Und in Australien kennt man diesen Stein nicht. Also landete ich dann in einer Hautklinik…

Wenn Prasemquarz sogar allergische Reaktionen verhindert, dann hilft er Leuten ohne Allergie erst recht:

  • Einen kleinen, flachen Stein mit Heftpflaster direkt auf den Stich kleben. Klappt wunderbar. Sähe im Gesicht aber sicher doof aus.
  • Prasemrohsteine in die Wasserkaraffe geben. Besonders, wenn man mehr Stiche als Prasems hat.
  • Es schadet auch nicht, wenn man einen Prasemquarz um den Hals trägt.
  • Ich habe ein Steinelixir entwickelt, dass ich „Mistviecher“ genannt habe. Es enthält Prasemquarz und Amethyst und wird aufgesprüht.

Ich empfinde die dunklen Prasemquarze als kräftiger als die hellen.

Reikibehandlungen im Steinkreis
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Reiki und Steine passen gut zusammen. Meiner Erfahrung nach helfen die Steine, loszulassen. Einfach Reiki machen lassen, ohne Erwartungen. Ich hatte vor einiger Zeit schon mal einen Artikel über Selbstbehandlungen im Steinkreis geschrieben. Heute soll es um die Behandlung anderer gehen. Im Grundsatz ist es genau dasselbe. Aber im Detail gibt es da einen sehr großen Unterschied: Es sind zwei Personen daran beteiligt.

Um einen Klienten auf der Reikiliege herum Steine zu legen, ergibt meist einen netten Zusatznutzen. Aber so richtig interessant wird ein Steinkreis erst, wenn er ein Kreis ist, wenn die Steine einen angenehmen Abstand vom Körper haben. Dazu ist die Liege zu schmal.

Das sieht bei einer Reikibehandlung auf dem ausgezogenen Küchentisch schon anders aus. Hier ist in der Regel so viel Platz, dass man andeutungsweise ein Oval legen kann.

Auf dem Sofa funktioniert es meist eher nicht, weil die Steine sich dann gern zwischen den Kissen verstecken. Und sowohl Küchentisch als auch Sofa erfordern es, dass zur Behandlung die Arme durch den Kreis gesteckt werden müssen. Das empfinde ich als sehr störend.

Auf dem Fußboden lassen sich fantastische Steinkreise legen. Aber für den Behandler ist es alles andere als rückenfreundlich, auf dem Fußboden zu arbeiten. Rücksichtslosigkeit für den eigenen Körper passt nicht zu Reiki.

Ich schlage daher vor, entweder den Klienten auf dem Fußboden liegen zu lassen – und vom Sofa aus Fernreiki zu geben oder Reiki zu beamen – das geht auch schon mit dem ersten Grad.

Oder aber einen schönen Kreis um die Liege herum zu legen. Dann befinden sich beide Personen im Kreis und dass kann sehr schön sein.

Klaus Mirtitsch: Reiki: Edelstein-Anwendungs-Praxis
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Klaus Mirtitsch: Reiki – Edelstein-Anwendungs-Praxis. Auf der Suche nach Literatur sollte man sich nicht immer nur an Buchhandlungen oder Onlinehändler wenden. Manchmal ist ein Blick ins eigene Bücherregal sehr hilfreich. Dort fand ich gestern dieses Buch und erinnerte mich dran, dass ich es mal ganz toll fand. Irgendwie ist es mir hinter die anderen gerutscht. So ein schmales Bändchen (113 Seiten nur) trägt ja auch nicht weiter auf.

Dennoch ein sehr inspirierendes Buch mit vielen Anwendungsbeispielen: Reinigen, Aufladen, Programmieren, Auflegen, Chakrenauflagen, Talismane, Essenzen, Phantasiereisen… Und tatsächlich ein umfangreiches Kapitel zu Crystal Grids! Wusste ich doch, dass ich da noch etwas gelesen hatte!!

Je nachdem, ob eine Person in dem Grid sitzt, unterscheidet Mirtitsch zwischen Edelstein-Mandalas und Edelstein-Energiegittern. Er bietet genaue Anleitungen mit Foto oder Zeichnung für sehr unterschiedliche Zwecke: verschiedene Meditationen und Behandlungen. Allerdings nennt auch er nicht die Fernheilung als eine Einsatzmöglichkeit.

So, ich habe auch auf meiner Festplatte etwas gefunden, das ich längst vergessen hatte. Ich geh jetzt lesen…

Enzyklopädie der Steinheilkunde
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Werner Kühni und Walter von Holst: Enzyklopädie der Steinheilkunde.Das ist wirklich eine Enzyklopädie, die ihren Namen wert ist! Ein umfassendes Verzeichnis von Steinen, ihrer Mineralogie und Anwendungsmöglichkeiten. Und das ist noch nicht einmal alles: Die ersten 170 Seiten bieten eine Einführung in die Steinheilkunde, die allein schon das Buch lesenswert macht.

Mein wirklich meist genutztes Steinebuch überhaupt. Pass auf, dass du eine Auflage ab 2009 bekommst, denn dann wurde das Buch so grundlegend überarbeitet und um neue Steine ergänzt, dass ich es mir ein zweites Mal kaufte. Nö, die alte gebe ich nicht ab – die verleihe ich höchstens ab und zu. 😀

Doreen Virtue: Kristalltherapie
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Kristall-Therapie: Wie Sie Ihr Leben mit der Energie der Kristalle heilen Dieses Buch ist eigentlich eher kein Buchtipp, sondern ein Musst-du-nicht-kaufen-Tipp. Nicht, dass es schlecht wäre. Aber dennoch…

Wenn ich mir ein Buch von Doreen Virtue kaufe, bin ich mir durchaus im Klaren, dass es nicht engelfrei sein wird. 😉 Aber für ein Buch über Kristalle war mir der Engelanteil zu hoch. Hätte die Rückseite vor dem Kauf lesen sollen: „Der Einsatz von Kristallen in der Engel-Therapie“. Das passt weitaus besser als „Kristall-Therapie“.

Das Kapitel, das mich interessiert hatte, war das zu den Kristallgittern. Und das kam mir merkwürdig bekannt vor. Dauerte eine ganze Weile, bis mir aufging, dass ich es vor kurzem erst auf englisch gelesen hatte. Für lau: Nine steps to setting a grid. Die Autorin ist Judith Lukomski, die gemeinsam mit Virtue das Buch geschrieben hat. Dieses pdf entspricht dem Kapitel über Crystal Grids. Und es kostet eben nicht 8,95 €.

Schöne Vorlagen sind in dem Buch, die man mit und ohne Engel nutzen kann. Leider fehlen Abbildungen, die es erleichtert hätten, die Anleitungen ohne weiteres zu verstehen. „Ordnen Sie die Steine in drei miteinander verbundenen Kreisen an“ sagt nichts aus, ob die Steine sich schneiden oder vielleicht doch nur berühren sollen. Alle drei miteinander verbinden oder als Kette hübsch der Reihe nach? Also ist das Buch etwas für Leute, die Freude daran haben, selbst auszuprobieren.

Hibiscus Moon
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Hibiscus Moon: Crystal Grids: How and Why They Work Das ist ein spannendes Buch über Kristallgitter. Ich arbeite schon eine Weile mit Grids und bin immer wieder fasziniert, welche Kraft von ihnen ausgehen kann. In Deutschland scheint es noch nicht weit verbreitet zu sein, mit Kristallgittern zu arbeiten – zumindest ist die Literaturlage schlecht. Daher hier ein Buchtipp zu einer amerikanischen Autorin. Es ist ein kleines Büchlein mit nahezu ärgerlich vielen leeren Seiten, aber es steht tatsächlich alles drin, was man wissen muss, um gleich loslegen zu können.
Im Buch findest du, was Gitter sind, wie und warum sie funktionieren, wie du selbst welche aufsetzen kannst. Alles ist sehr praxisnah und verständlich geschrieben. Hibiscus Moon bietet auch Online-Kurse zur Steinheilkunde an, die ich jedoch abschreckend teuer finde. Schade eigentlich, denn irgendwie hätte ich Lust dazu.

Einschränkende Glaubenssätze auflösen
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Rosie the Riveter

Wir alle schleppen Glaubenssätze mit uns herum, ob wir uns nun dessen bewusst sind oder nicht. Viele sind in unserer Kindheit entstanden: „Das tut man nicht.“ – „Immer schön den Teller leer essen.“ – „Jungs weinen nicht.“ Das sind allesamt einschränkende Glaubenssätze, die uns das Leben recht schwer machen können. Es gibt natürlich auch andere: „Meine Eltern sind immer für mich da.“ – „Ich bin gut in Mathe.“ – „Ich kann immer gut schlafen.“ – „We can do it!“ Solche Glaubenssätze sind natürlich förderlich und an die wollen wir gar nicht gehen. Aber die einschränkenden nehmen uns Möglichkeiten. Ohne dass wir es merken, richten wir uns nach ihnen, und wundern uns, dass wir uns durch automatisierte Verhaltensmuster immer wieder selbst schaden.

  • Wir trösten uns mit Schokolade oder Kartoffelchips, obwohl wir eigentlich abnehmen wollten.
  • Wir reagieren unangemessen gereizt, wenn uns jemand um einen simplen Gefallen bittet.
  • Wir klammern an einen Partner und verlieren ihn gerade dadurch.
  • Sobald auch nur ein klitzekleines bisschen Licht im Raum ist, schlafen wir nicht ein.
  • Wir erziehen unsere Kinder, wie wir erzogen wurden und schworen, es nie so zu machen.

Hinter solchen eigentlich doch recht merkwürdigen Verhaltensweisen stecken häufig einschränkende Glaubenssätze, die man auflösen kann. Und da es einfach wunderbar ist, wenn der Schmerz nachlässt, solltest du dir ungemeine Erleichterung, wenn sich so ein Glaubenssatz einfach auflöst, nicht entgehen lassen. Im Internet findet man viele Anleitungen, von denen jedoch viele damit anfangen, dass man sich den einschränkenden Glaubenssatz genauer ansehen soll. Ja, wenn wir uns denn dieser Glaubenssätze bewusst wären, wäre das Problem nur halb so groß. Meistens müssen wir erst einmal herausfinden, wie er denn lautet. Die Methoden zum auflösen stammen vielfach aus dem NLP, aber ich möchte jetzt zwei Reikimethoden skizzieren. Bei beiden wird eine Frage formuliert wie „Warum muss es bei mir stockfinster sein, damit ich schlafen kann?“

Intuitives Schreiben mit Reiki: Dies ist eine Methode des zweiten Grads, die ich in Kurzworkshops unterrichte. Sie vermittelt Zugang zum Unbewussten, und den kann man eben auch nutzen, um Glaubenssätze zu erkennen. Ich schätze diese Methode sehr, wahrscheinlich, weil ich ein Schriftmensch bin und gern mit Wörtern arbeite.
Man lässt also Reiki den Stift führen und kann sich im Anschluss in Ruhe durchlesen, was einem da so zufiel. Auch wenn es bei dieser Methode gar nicht gefragt war, können durchaus Lösungsansätze auftauchen.

Mentalheilung: Auch eine Methode des zweiten Grads, an dem kommt man bei der Bearbeitung emotionaler Themen nicht so leicht vorbei. 😉 Die Methode ist schlicht und ergreifend die, die man im Seminar zum zweiten Grad erlernt. Wunderschön finde ich die Formulierung Tanmaya Honervogts: „Mache mir die Ursache für mein (füge hier dein Problem ein) bewusst und zeige mir, was ich tun muss, um mich vollkommen zu lieben, zu akzeptieren und zu heilen.“

Bei beiden Methoden können Lösungsansätze aufgezeigt werden. Sollte keiner dabei sein, der viel versprechend klingt, rate ich zur Selbstbeobachtung. Hat sich deine Sicht auf die betreffende Situation verändert? Fühlt sie sich noch genauso an? Beide Methoden müssen gegebenenfalls wiederholt werden, nicht, weil der einschränkende Glaubenssatz wegtrainiert werden müsste, sondern weil sich etwas in dir verändert hat und du es von einem anderen Ausgangspunkt her angehst.

Und falls du auf beide Methoden keine Lust hast oder den zweiten Reikigrad noch nicht hast, kannst du es versuchen, indem du über die Frage sinnierst und dabei einen Obsidian oder Coelestin in der Hand hältst. Die locken zuweilen auch Bilder aus dem Unbewussten hervor.