Tag 2: Zeit für Reiki finden
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Foto: Winnond

Mit der Zeit kommt das schon: das Empfinden vom Reikifluss, die Intuition beim Scannen, die Fähigkeit, die Aura zu ertasten…
Mit der Zeit kommt das schon?! Ich bezweifle stark, dass Zeit allein dafür ausreicht. Auf keinen Fall bemisst sie sich in “x Monate seit der Einweihung”. Das Maß wäre eher “x Stunden Erfahrung mit Reiki gesammelt”. Und um Erfahrungen zu sammeln, brauchst du natürlich Zeit.

Das Reikimagazin brachte in seiner letzten Ausgabe einen Hinweis auf eine Studie, die zeigt, dass die auf Reiki angewandte Zeit einen stärkeren Einfluss auf den Nutzen von Reiki hat als etwa der erlangte Reikigrad. Die Studie findest du hier: www.reikireport.com Achtung: Mein Virenprogramm schlägt bei dem Link an!

Meine SchülerInnen des ersten Grads haben häufig große Schwierigkeiten, Reiki in ihren Tagesablauf einzubauen. Und mir ist es damals auch nicht besser gegangen. Wie finde ich denn ein bisschen Zeit für Reiki? Oder eben ein bisschen mehr Zeit?

Zunächst einmal lade ich dich dazu ein, zu analysieren, wie ein typischer Tag von dir aussieht. Trage in das Balkendiagramm bitte ein, wieviel Zeit du für die einzelnen Tätigkeiten aufwendest. (Am besten druckst du dir das Diagramm gleich 3x aus – du wirst es mehrfach brauchen).

Analyse des Tagesablaufs mit Balkendiagramm

Zähle die Balken zusammen. Kommen mehr als 24 Stunden heraus? Dann hast du dich verschätzt.

Hast du unter “Sonstiges” an Reiki gedacht? Vergessen? Oder gibt es da derzeit nichts zum Eintragen? Was sagt dir das über dich und dein Reiki?

Wenn du magst, kannst du das Gleiche noch mal für einen Sonntag machen. Kommst du am Wochenende zur Ruhe?

Aufgabe für heute: Finde 30 Extraminuten für Reiki in deinem Tagesablauf.

Wie ist denn nun dein Tag gefüllt? Wo könnten reikifreundliche Lücken stecken? Sicher wirst du nicht einfach den Beruf aufgeben oder deine anstrengenden Kleinkinder älter zaubern wollen (wäre auch eine ganz dumme Idee – glaube einer Mutter von Teenagern!). Aber auch wenn du dich innerhalb der Zwänge deines Alltags bewegst, ist eben diese Bewegung möglich. Wovon etwas weniger? Was willst du ganz streichen? Stelle dir deinen idealen Tag zusammen, entweder mit dem Balkendiagramm oder noch ein wenig genauer mit diesem Stundenplan. Du hast es geschafft, dir in den Zwischentagen freie Zeit für Reiki zu schaufeln, also schaffst du es sicher auch im Alltag. Und falls nicht: Aufgeben gilt nicht. Gleich nochmal versuchen!

Analyse des Tagesablaufs mit Stundenplan

Nach Möglichkeit finde einen festen Platz an jedem Tag. Richte dich dabei nach deinen Umständen und Erfordernissen, lass dich nicht beirren von Leuten, die andere Zeitpunkte für richtig halten.
Und wenn du dein Zeitfenster gefunden hast, klebe dir für die erste Zeit Erinnerungssticker irgendwohin, wo du dann meist bist: an den Zahnputzbecher oder das Armaturenbrett, deine Monatskarte oder das Schlüsselbrett… Und wenn dir 30 Minuten zu wenig sind, verdoppelst du eben. Aber für viele Menschen stellen 30 Minuten mehr am Tag schon einen enormen Sprung dar.

Hast du große Schwierigkeiten, Reiki in deinen Tagesablauf zu integrieren, weil es so viel Wichtiges gibt in deinem Leben? Ein paar vielleicht hilfreiche Anregungen:

Zwischentage
Worum geht es bei den Zwischentagen?

Vorbereitung auf die Zwischentage
Übermorgen, Kinder, wird’s was geben
Tag 1: Einstimmung auf die Zwischentage
Tag 2: Zeit für Reiki finden
Tag 3: Reikiland erkunden
Tag 4: Wer nicht genau weiß, wohin er will…
Tag 5: Reiki für Streber
Tag 6: Reiki und der Rest deines Lebens
Tag 7: Reikigarten
Das fängt ja gut an!

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Tag 1: Einstimmung auf die Zwischentage
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Bild: idea go

Vor dir liegen nun sieben Tage, in denen du dich mit Reiki beschäftigen möchtest. Sieben Tage lang erhältst du jeweils einen Text und eine Aufgabe. Ich hoffe, dass es für dich eine genauso besinnliche, erholsame und dennoch spannende Zeit wird, wie es für mich in der Vorbereitung war.

Heute gibt es ohne viel Vorrede drei Aufgaben.

Warum machst du Reiki?

Es reicht an dieser Stelle nicht aus, dich zu erinnern, warum du dich mal in Reiki hast einweihen lassen. Warum bist du dabei geblieben? Was findest du so schön/hilfreich/angenehm/sonstwas daran, dass du weiterhin Reiki machst? Welches deiner Bedürfnisse versuchst du, mit Reiki zu stillen?

An dieser Stelle empfehle ich dir, so du diese Techniken kennst, eine Mentalbehandlung oder Intuitives Schreiben mit Reiki. Mit dem ersten Grad gehst du am besten so vor: Schreibe dir die Fragen auf einen Zettel, lege ihn griffbereit zur Seite. Gib dir Reiki. Dann nimm den Zettel, lies die Fragen und lasse Antworten kommen.
Auf jeden Fall rate ich, deine Antworten festzuhalten. Vielleicht in deinem Reikitagebuch?

Gib Reiki auf deine Zwischentage.

Ich habe immer wieder erstaunliche Resonanzen bekommen, wenn ich einem Vorhaben Reiki gegeben habe. Das sortiert zum einem mich aus und festigt meine Prioritäten für die anstehende Zeit und es klärt auf eine mir unbeschreibliche Weise die Energien.

Wenn du den zweiten Grad hast, weißt du, was damit gemeint ist, Reiki auf ein Vorhaben oder eine Situation zu geben. Mit dem ersten Grad kannst du das auch versuchen: Schreibe “Zwischentage” auf einen Zettel und gib diesem Reiki.

Möchtest du dich weiter auf die Zwischentage einstimmen?

  • Vielleicht magst du dir eine ganz besonders schöne Ganzbehandlung geben?
  • Womöglich herrscht bei dir noch Weihnachtschaos und du möchtest einfach nur Klarschiff in der Wohnung schaffen?
  • Eine Kerze der Vorfreude anzünden?
  • In deiner allerersten Reikimappe lesen?
  • Deinen Rückzugsort für die nächsten Tage vorbereiten und ein Türschild malen: “Ich brauche gerade Ruhe. Bitte stört mich nicht.”

Was immer du gern tun möchtest: tu es.

Zwischentage
Worum geht es bei den Zwischentagen?

Vorbereitung auf die Zwischentage
Übermorgen, Kinder, wird’s was geben
Tag 1: Einstimmung auf die Zwischentage
Tag 2: Zeit für Reiki finden
Tag 3: Reikiland erkunden
Tag 4: Wer nicht genau weiß, wohin er will…
Tag 5: Reiki für Streber
Tag 6: Reiki und der Rest deines Lebens
Tag 7: Reikigarten
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Geburtstag von Hawayo Takata
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Hawayo Takata 1975

Heute hat Hawayo Takato Geburtstag. Sie wurde am 24. Dezember 1900 auf Hawaii (daher der Vorname) geboren.

Ich bin ihr sehr dankbar für ihr Wirken. Das von ihr weiter entwickelte Reiki ist einfach und schön. Ohne ihre Übertragung von Reikiin westliches Denken könnte ich wahrscheinlich wenig damit anfangen, da mir die Begriffe der asiatischen Philosophie fremd bleiben.

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Husch-husch-Reiki
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Foto: Stuart Miles

Du scheiterst daran, dir jeden Tag Reiki zu geben, weil einfach die Zeit fehlt? In einigen Reiki-Stilen werden 21 Positionen gelehrt, die jeweils mindestens 5 Minuten gehalten werden müssen.
21 * 5 min + 10 min Vorbereitung und Einstimmung = fast zwei Stunden!
Klar, die Zeit muss erst einmal gefunden werden.

Ich habe vor langer Zeit schon die Positionen übernommen, wie Hawayo Takato sie überliefert haben soll: Das sind für die Selbstbehandlung 8 Positionen.
8 * 5 min + 10 min = 50 min    Das klingt doch machbar.

Und manchmal gibt es so Tage, an denen es schneller gehen muss. Ja, natürlich, eigentlich sollte es sie nicht geben. Aber diesseits der Erleuchtung kommt das vor. Und dann? Einige Reikimeister lehren, dass eine Ganz­behandlung auch auf mehrere Portionen über den Tag aufgeteilt werden kann. Ich halte davon wenig, denn mehrere Teilbehandlungen ergeben eben keine Ganz­behandlung.
Ich fühle mich dann besser, wenn ich jede Position einnehme – nur eben kürzer.
8 * 3 + 5 min < ½ Stunde oder gar 8 * 2 + 5 min ≈ 20 min
Das muss nun wirklich nicht jeden Tag sein, aber im Zweifel ist Husch-Husch-Reiki besser als kein Reiki.

Probiere du doch aus, wie wenig Reiki immer noch Reiki ist! Teilst du meine Ansicht zu Ganzbehandlungen oder bist du der Meinung, besser auseinander gerissen als kurz?

 

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Übermorgen, Kinder, wird’s was ‘geben!
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Foto: BJWOK

Noch 48 Stunden und unser Vorhaben, die Zwischentage mit Reiki zu füllen, beginnt. Ich hoffe, du bist neugierig und gespannt. Ich freue mich über die neuen LeserInnen. Meldet euch doch bitte an im Blog, denn dann könnt ihr auch Kommentare geben und so kommt dann hoffentlich eine rege Diskussion zustande.

Vielleicht juckt es dir in den Fingern, heute schon etwas vorzubereiten. Nö, für unser Zwischentags-Vorhaben gibt es noch nichts zu tun. Du kannst dich also ganz dem Einpacken der Geschenke oder dem Vorbereiten des Rotkohls widmen. Und falls du jetzt meinst, das wäre schon alles getan, dann schreibst du eben einer netten Person einen Brief. Hier gibt es jedenfalls noch nichts zu tun, das geht erst übermorgen los!

Zwischentage
Worum geht es bei den Zwischentagen?

Vorbereitung auf die Zwischentage
Übermorgen, Kinder, wird’s was geben
Tag 1: Einstimmung auf die Zwischentage
Tag 2: Zeit für Reiki finden
Tag 3: Reikiland erkunden
Tag 4: Wer nicht genau weiß, wohin er will…
Tag 5: Reiki für Streber
Tag 6: Reiki und der Rest deines Lebens
Tag 7: Reikigarten
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Das Tor des Himmmels öffnet sich wieder
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Foto: Oldskoolman

Es wird wieder Zeit, an einem ganz besonderen Wunsch zu arbeiten. Welcher Wunsch drückt deine Erwartungen an 2012 aus? Welches ist der eine Wunsch, der dich monatelang begleiten soll?

Wintersonnenwende 2011: 21. Dezember ◊ 6:30Uhr

Das Tor öffnet sich 1½ Minuten vor der Sonnenwende und schließt sich 1½ Minuten danach wieder, ist also insgesamt nur 3 Minuten geöffnet. Solltest du den Termin verpassen, musst du eben ein halbes Jahr warten.

Ziehe dich rechtzeitig vor der Sonnenwende zurück und stimme dich auf Reiki ein. Gib dann einfach Reiki auf deinen Wunsch, mit dem zweiten Grad als Fernreiki.

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Vorbereitung auf die Zwischentage
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Foto: Paul Brentnall

Heute möchte ich dir ein paar praktische Hinweise auf die Zwischentage geben. Keiner dieser Vorschläge ist notwendig für das Vorhaben. Es geht auch ohne, vielleicht nur etwas leichter mit.
Stress wäre so ziemlich das Gegenteil von dem, was wir erreichen wollen. Solltest du dich also gestresst fühlen, so läuft etwas schief. Halte dann bitte inne und versuche herauszufinden, was du ändern kannst. Die Inhalte der Zwischentage bleiben auf diesen Seiten und du kannst gern zu ihnen zurückkehren, wann immer du willst.

Schreiben: Es ist für die meisten Menschen hilfreich, wenn sie ihre Gedanken zu so einem Vorhaben schriftlich festhalten. Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, wie interessant es ist, nach zwei Jahren alles noch einmal nachzulesen.

Trinken: Ein paar Tage intensiver Beschäftigung mit Reiki können wieder so etwas wie eine kleine Reinigungszeit auslösen. Es erscheint mir daher sinnvoll zu sein, viel zu trinken. Vorzugsweise natürlich gutes Wasser. Oder vielleicht gibst du dem Grünen Tee eine Chance?

Fasten nicht notwendig. Hör einfach auf deinen Bauch: Will er wirklich noch eine Marzipankugel? Falls die Antwort “Ja” sein sollte, gönne sie ihm ohne schlechtes Gewissen. Schlechtes Gewissen hat besonders viele Kalorien…

Meditation – wenn du es jetzt nicht schaffst, täglich eine kleine Zeitspanne für Meditation zu sichern, wann denn überhaupt?!

Kraftort: Du brauchst einen schönen Platz, an den du dich zurückziehen kannst, um dich ungestört Reiki widmen zu können. Solltest du noch keinen solchen Kraftort haben, wäre jetzt vielleicht ein guter Zeitpunkt, einen einzurichten.

Durchhalten: Was ist, wenn du mal keine Zeit hast? Oder keine Lust? Oder einfach zwei Tage statt nur einer für eine Aufgabe brauchst? Dann ist eben Pause. Dieses Vorhaben ist bewusst am Stück geplant, aber natürlich kannst du ab- oder unterbrechen.

Dinge, die du brauchst: Nix. Nunja, Papier und Stifte hast du doch sicher herumliegen.

Zwischentage
Worum geht es bei den Zwischentagen?

Vorbereitung auf die Zwischentage
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Worum geht es bei den Zwischentagen?
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Foto: Scott Bauer

Seit einigen Jahren ist die Zeit zwischen den Jahren für mich eine heilige Zeit: Ich tu nur das Notwendigste und genieße die Muße, die dadurch entsteht. Ich kann lesen, Briefe schreiben, meditieren, zur Ruhe kommen und Kraft schöpfen. Auch ziehe ich eine Art Bilanz des letzten Jahres und plane für das nächste – aber nur auf der persönlichen Ebene. Berufliches bleibt in dieser Zeit außen vor.
Für mich ist dies immer wieder eine spannende Woche, in der ich mich um die Dinge kümmern kann, die mir wirklich wichtig sind.

An den Zwischentagen gibt es hier im Blog täglich einen Artikel und eine Aufgabe, die geeignet sind, die eigene Reikipraxis zu hinterfragen, zu vertiefen, zu erweitern oder sich schlicht ihrer bewusst zu werden. Du bist herzlich eingeladen, gleichzeitig mit vielen anderen deinen Reikihorizont zu erweitern.

Vorausgesetzt wird, dass du mindestens den ersten Grad in Reiki hast, egal welches Reiki und egal, von wem du eingeweiht wurdest. Dies ist kein Onlineseminar, es hat nichts mit einem bestimmten Grad zu tun und Einweihungen gibt es auch nicht. Vielmehr geht es darum, deine persönlichen Ziele für Reiki zu finden – es ist also quasi eine Anleitung zum Selbstcoaching zum Selbst- und Zeitmanagement.
Du brauchst täglich eine oder auch zwei freie Stunden, in denen du dich an deinen Kraftort zurückziehen kannst. Selbstverständlich kann es eine wunderbare Sache sein, die Übungen zu zweit oder in einer Kleingruppe zu machen, aber sie sind allesamt auch allein möglich.

Besonderen Gewinn werden wohl diejenigen haben, die schon eine Weile ihren Weg mit Reiki gehen, es jedoch nicht zum (Haupt-)Beruf gemacht haben. Neulinge haben vermutlich noch zu wenig Erfahrungen gemacht, um sie auswerten zu können. Aber vielleicht machen sie gerade durch dieses Vorhaben von vornherein tiefere Erfahrungen? Und wer Reiki professionell betreibt, hat sich alle der anfallenden Aufgaben in dieser oder anderer Form schon gestellt. Allerdings sind es die Art von Aufgaben, die man immer wieder neu machen muss.

Solltest du zu wenig Zeit für die Tagesaufgabe finden, gib dir statt dessen Reiki. Reiki geht immer über die Beschäftigung mit Reiki.

Die Hauptfragen werden sein: Wo stehst du mit Reiki? Wolltest du da hin? Möchtest du eigentlich etwas anderes erreichen?

Solltest du zu denen gehören, die zu Weihnachten eher mehr als weniger zu tun haben und keine Muße finden für besinnliche Zwischentage, so kannst du dieses Vorhaben auch zu einem anderen Zeitpunkt oder aber berufsbegleitend machen. Diese Seiten bleiben erhalten und du kannst später zu ihnen zurückkehren.

Es werden für dich keine Kosten entstehen, weder offen noch versteckt. Der Ablauf ist ganz einfach: Hier im Blog erscheinen eine Reihe von Artikeln. Am 24. sind die meisten Menschen in ihre Familien eingebunden, daher kommt die Einstimmung am 25. Dezember, vom 26.-31. Dezember dann die eigentlichen Artikel zwischen den Tagen und am 1. Januar ein Abschlussartikel. Wenn du dich entscheidest, an den Zwischentagen teilzunehmen, liest du einfach die Artikel und machst die Übungen. Ich würde mich freuen, wenn du Lust hättest, dich im Blog anzumelden und Kommentare zu schreiben, aber das ist keine Voraussetzung.

Übrigens hatte ich die Idee zu diesem Zwischentagsvorhaben, als ich mich an Duane P. Flowers Projekt “30 Day Reiki Challenge” erinnerte, an dem ich 2008 teilnahm. Heute gibt es das als kostenpflichtiges eBook.
Diese Challenge war für mich sehr inspirierend und ich komme gern auf sie zurück. Mein Vorhaben schuldet Flowers sicher Dank, ist jedoch keine Übersetzung, sondern eigenständig.

Zwischentage
Worum geht es bei den Zwischentagen?

Vorbereitung auf die Zwischentage
Übermorgen, Kinder, wird’s was geben
Tag 1: Einstimmung auf die Zwischentage
Tag 2: Zeit für Reiki finden
Tag 3: Reikiland erkunden
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Tag 5: Reiki für Streber
Tag 6: Reiki und der Rest deines Lebens
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Reiki als Burnout-Prävention
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Foto: Marcus74id

“Solange ich meine schöpferischen Gaben beachtet habe, konnte ich frei beten und als Mensch wachsen. Habe ich mich jedoch an der Leugnung dieser Gaben beteiligt oder sie unterdrückt, so ging es mir schlecht. Meine Liebe zum Leben schwand. Ich betete nicht mehr. Ich wurde kleinmütig und zynisch oder trieb mich bis an den Punkt, wo ich kleinmütig und ausgebrannt war. Ich litt unter Arbeitszwang, um so auszugleichen, was ich meinem schöpferischen Selbst verweigerte.”

Meister Eckhart (1260-1328)

 

Wer hätte das gedacht, dass Meister Eckhart an Burnout gelitten habe?! Leider kenne ich mich noch zu wenig aus mit seinen Schriften und seiner Biografie, dass ich nicht weiß, ob nicht vielleicht die Erfahrungen mit dem Ausgebranntsein ihn zu dem spirituellen Meister gemacht haben.

Burnout ist keine Krankheit, sondern deutet auf Schwierigkeiten mit der Lebensbewältigung. Insofern ist es möglich, die Einstellungen zum Leben, zur Arbeit, zu sich selbst so zu ändern, dass man aus dem Burnout wieder herauskommt. Dazu bedarf es dann aber meist einer längeren Therapie.

Gegen Burnout könnte man sehr viel vorbeugend tun. Nur leider gehört es zum Burnout dazu, dass die Betroffenen so gar nicht einsichtig sind. “Ich hab’ doch kein Problem mit Burnout. Ja, gut, im Moment ist es etwas stressig. Nächstes Wochenende muss ich auch noch arbeiten, weil ich die Vorbereitung sonst nicht schaffe. Bis Weihnachten ist es also ein bisschen viel, aber dann habe frei, feiere mit meiner Familie und kann in Ruhe das nächste Projekt planen.”

“Da sagte der Schwiegervater zu Mose: Es ist nicht richtig, wie du das machst. So richtest du dich selbst zugrunde und auch das Volk, das bei dir ist. Das ist zu schwer für dich; allein kannst du es nicht bewältigen.”

2. Mose, 18,17-18

Die Erkenntnis, dass tatsächlich ein ernstzunehmendes Problem vorliegt, kommt meist von außen und wird häufig noch lange verleugnet. Wenn Burnout ein Problem ist, dass Betroffene nicht erkennen können – wie sollten sie dann vorbeugen können. Das lässt sich generell leider nicht sagen, aber es gibt etwas, das du tun kannst:

Kümmere du dich, egal, ob du burnoutgefährdet bist, um dein schöpferisches Selbst. Benutze Reiki nicht, um anderen zu helfen. Vor allem nutze es, um dir zu helfen. Auch mit Reiki kann man sich wunderbar in ein Helfersyndrom und Burnout arbeiten. Achte vorrangig auf dich. Und erst, wenn deine Speicher voll sind, denke an andere.

Reiki stellt die Verbindung zu einer Kraft her, die der Kerze wieder neue Nahrung geben kann. Es sorgt für die Entspannung, die notwendig ist, um Belastungen zu verarbeiten. Es aktiviert die Selbstheilungskräfte. Jetzt. Hier.

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Zwischentage
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Foto: Oldskoolman

Zwischentage? Zwischen den Jahren liegen die Zwischentage, ganz einfach. Das eine Jahr endet mit Weihnachten und das neue beginnt erst später. Ganz traditionell beginnt es erst am Dreikönigstag am 6. Januar – daher auch Zwölf Weihnachtstage oder Shakespeares Twelfth Night – aber heute meint man meist die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr.

Es ist eine eher ruhige Zeit. Die Erde scheint sich langsamer als sonst zu drehen. Die Hektik der Weihnachtsvorbereitungen ist vorbei und viele Menschen müssen nicht gleich wieder arbeiten oder aber die Arbeit lässt sich in dieser Zeit einfach ruhiger an als sonst.

Natürlich gibt es einige Berufsgruppen, die keine ruhige Zeit zwischen den Jahren haben, sondern wie sonst auch ihren Dienst versehen müssen oder gar besonders viel um die Ohren haben; dennoch hätten viele die Gelegenheit, ein paar geruhsame Tage zu verbringen und tun es doch oftmals nicht. Um euch zu verlocken, es dieses Jahr zu tun, werde ich euch für die Zwischentage 2011 etwas ganz Besonderes bieten. Lasst euch überraschen!

Zwischentage
Worum geht es bei den Zwischentagen?

Vorbereitung auf die Zwischentage
Übermorgen, Kinder, wird’s was geben
Tag 1: Einstimmung auf die Zwischentage
Tag 2: Zeit für Reiki finden
Tag 3: Reikiland erkunden
Tag 4: Wer nicht genau weiß, wohin er will…
Tag 5: Reiki für Streber
Tag 6: Reiki und der Rest deines Lebens
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