Tag 6: Intelligenztest für Reiki ;-)
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Foto: creativedoxfoto

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Reiki ist eine intelligente Energie und fließt immer dorthin, wo es gebraucht würde. Stimmt das? Ist das tatsächlich so, oder steckt darin nur ein Körnchen Wahrheit?

Häufig nehmen wir solche Dogmen einfach hin. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass sich einige schlicht in Luft auflösen, wenn man sie überprüft. Andere halten Stand und sind dann nicht mehr nur gelerntes Dogma sondern eigene Erfahrung und umso wertvoller.

Lege die Hände heute NICHT dorthin, wo es zwickt.

Hast du vielleicht Kopfschmerz, dann lege die Hände auf das Knie. Und dann beobachte, ob und wie die Energie dorthin fließt, wo du sie gerade am meisten brauchst. Und falls im Kopf nichts ankommen sollte, überlege, woran es liegen könnte: Brauchte das Knie doch einfach mehr? Dient es deinem höchsten Wohl, dass du heute Kopfschmerzen hast? (Ui, solch ein Satz von mir!)
Aber bitte: Erst einfach beobachten, und anschließend darüber nachdenken. Beobachtung ist klarer, wenn sie ohne Interpretation geschieht…

Ich hoffe natürlich, dass du ohne Kopfschmerz oder andere Zipperlein bist. Sollte es dir heute ausnehmend gut gehen, hast du eben frei. 😀

Tag 7: Alle auf einen Streich!
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Als letztes eine Selbstbehandlung, die alle Positionen zugleich abdeckt. Viel Spaß dabei!

Reiki II: Gib dir selbst Fernreiki

Geh so vor, wie du Fernreiki gelernt hast.

Reiki I: Begib dich ins Goldene Ei

Den Namen habe ich mir jetzt nicht ausgedacht, den habe ich so gelernt. Visualisiere, wie beim Einatmen Reiki in dich strömt und wie es beim Ausatmen eine Hülle um dich herum formt. Es bildet sich nach und nach ein Reiki-Ei um dich herum, das viele Leute in der Farbe Gold sehen.

Ist das für dich eine vollständige Selbstbehandlung? Oder nur eine Spielerei?

Und? Sind wir jetzt schlauer?
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Ha, ich habe eine Möglichkeit gefunden, die Besucherzahlen auf meinem Blog ansteigen zu lassen: Ich vertröste auf später und schiebe kryptische Notizen nach. Anscheinend waren einige mehrfach hier, um nachzusehen, ob ich endlich in die Pötte gekommen war. War ich bisher nicht. Sorry. Hier haben wir also gleich einen maßgeblichen Nachteil davon, wenn ich die Zwischentage nicht schon im November fertig gemacht habe. Also: Guter Vorsatz für dieses Jahr!

Nachdem ich nun ausgeschlafen hatte und mit meiner Familie gestern und heute Ausflüge machte, sitze ich nun also wieder am PC und mache das Ganze hier rund.

Am Anfang der Zwischentage standen sehr stark schematisierte Abläufe. Schema F ist nicht schlecht, es enthebt der Notwendigkeit, in jedem Einzelfall zu entscheiden und kann so stark entlasten. Damit kann man nichts falsch machen. Also: Wann immer im Zweifel, dann Takatas Positionen je 3 oder 5 oder wieviel auch immer Minuten. Passt.

Dann folgten Abläufe, die intuitiver waren oder auch verspielter. Ich habe während dieser Woche gemerkt, dass da einige dabei waren, die keinerlei Chance darauf haben, wieder von mir benutzt zu werden. Reiki ist schön einfach und braucht keine Pendel oder Firlefanz-Rituale. Hands on – Reiki on. Und gut ist.
Andere schätze ich sehr. Die Hände den körperlichen Wahrnehmungen folgen zu lassen oder die Übung, die ich mangels besserer Einfälle Dreimal Atmen nenne, gehören weiterhin zu meinem Standardrepertoire.

Die meisten Menschen probieren so manches an Abläufen eine Reikibehandlung aus. solltest du bisher immer das im Seminar Gelernte gemacht haben, waren die Zwischentage wahrscheinlich eine Herausforderung für dich. Aber auch, wenn eigentlich nichts Neues dabei war, geht es dir vielleicht wie mir, dass doch Einiges klarer geworden ist. Was dir liegt. Oder eben: nicht liegt. Wie wichtig fest vorgegebene Positionen für dich sind. Womit du dich wohl fühlst.

Ob du nun feste Positionen oder intuitives Vorgehen bevorzugst, wirst du nun sicher wissen. Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine aus Erfahrung gewachsene Haltung zu der Frage, ob man denn nun bei bestimmten Beschwerden vorgegebene Positionen einnehmen sollte. Das ist nichts, was sich im Rahmen von Zwischentagen mal eben beantworten ließe. Beobachte dich:

  • Wo legst du bei Selbstbehandlungen die Hände auf, wenn du bestimmte Beschwerden hast? Hülfe Reiki auch, wenn du die Hände ganz woanders auflegtest?
  • Wenn du andere behandelst, bitte sie, dir nicht zu sagen, welcher Art ihre Krankheit oder ihr Zipperlein ist. Behandle sie einfach und lege die Hände auf, wie es dir richtig erscheint: nach festen Positionen oder nach Intuition. Oder einer Mischung aus beidem. Erst nach der Behandlung sprecht ihr miteinander. Und du kannst so vielleicht im Laufe der Zeit feststellen, dass du die Hände bei Problem X immer an Stelle Y legst. Oder dass deine Klienten es lieber gehabt hätten, wenn du die Hände länger an Z hättest liegen lassen.
  • Vergleiche dann deine Erfahrungen z.B. mit Hayashis Listen oder mit denen von Tanmaya Honervogt. Stimmt das überein? Oder ist da überhaupt kein Zusammenhang? Und was bedeutet das jeweils für dich?

Ich wünsche dir ein spannendes, friedliches und schönes 2013!

Schema, Diagnose, Intuition