dreimal atmen
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Bild: Salvatore Vuono

Eine nette Möglichkeit, sich darin zu schulen, sich wirklich achtsam Reiki zu geben, ist es, immer dann zur nächsten Position zu wechseln, wenn du es geschafft hast, drei Atemzüge hintereinander mit den Gedanken wirklich bei Reiki zu sein. Am Anfang wirst du an Reiki und sonstwas denken, das macht nichts. Gemogelt wäre es aber, wenn du dir Gedanken machst, ob du nun den nächsten Reikigrad machen möchtest oder in ähnlicher Weise über Reiki nachdenkst.

Am leichtesten fällt es meist, zu beobachten, wie Reiki bei jedem Einatmen über die Handchakren in den Körper fließt und sich im Hara (Unterbauch) sammelt. Beim Ausatmen können dann verbrauchte Energien abgegeben werden.

Eine Ganzbehandlung könnte mit dieser Methode wenige Minuten dauern – und an einem schlechten Tag viele Stunden. Dann wäre es schon sinnvoll, für diesen Tag abzubrechen. Es macht auch nichts, dass es mal gut klappt und mal gar nicht. Bewerte nicht, beobachte nur. „Aha, heute fällt es mir also schwer, mich auf Reiki einzulassen.“

Probiere es mal aus; ich mag diese Methode sehr.

Reiki schmeckt
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Dieses kleine Lichtspiel mache ich gern im Seminar zum ersten Grad, weil es den frischgebackenen Reikimenschen tatsächlich etwas zu schmecken gibt:

Suche dir zwei identische Gläser und fülle sie mit dem gleichen Wasser: aus derselben Flasche, aus demselben Wasserhahn. Nimm eines der Gläser in die Hände und gib Reiki. Anschließend lässt du das Glas, dass sich ja durch deine Körpertemperatur aufgewärmt hat, wieder abkühlen.
Und jetzt wird es spannend. Schmeckt das Wasser gleich oder hat sich etwas verändert? Welches schmeckt besser?

Husch-husch-Reiki
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Foto: Stuart Miles

Du scheiterst daran, dir jeden Tag Reiki zu geben, weil einfach die Zeit fehlt? In einigen Reiki-Stilen werden 21 Positionen gelehrt, die jeweils mindestens 5 Minuten gehalten werden müssen.
21 * 5 min + 10 min Vorbereitung und Einstimmung = fast zwei Stunden!
Klar, die Zeit muss erst einmal gefunden werden.

Ich habe vor langer Zeit schon die Positionen übernommen, wie Hawayo Takato sie überliefert haben soll: Das sind für die Selbstbehandlung 8 Positionen.
8 * 5 min + 10 min = 50 min    Das klingt doch machbar.

Und manchmal gibt es so Tage, an denen es schneller gehen muss. Ja, natürlich, eigentlich sollte es sie nicht geben. Aber diesseits der Erleuchtung kommt das vor. Und dann? Einige Reikimeister lehren, dass eine Ganz­behandlung auch auf mehrere Portionen über den Tag aufgeteilt werden kann. Ich halte davon wenig, denn mehrere Teilbehandlungen ergeben eben keine Ganz­behandlung.
Ich fühle mich dann besser, wenn ich jede Position einnehme – nur eben kürzer.
8 * 3 + 5 min < ½ Stunde oder gar 8 * 2 + 5 min ≈ 20 min
Das muss nun wirklich nicht jeden Tag sein, aber im Zweifel ist Husch-Husch-Reiki besser als kein Reiki.

Probiere du doch aus, wie wenig Reiki immer noch Reiki ist! Teilst du meine Ansicht zu Ganzbehandlungen oder bist du der Meinung, besser auseinander gerissen als kurz?

 

Das Tor des Himmmels öffnet sich wieder
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Foto: Oldskoolman

Es wird wieder Zeit, an einem ganz besonderen Wunsch zu arbeiten. Welcher Wunsch drückt deine Erwartungen an 2012 aus? Welches ist der eine Wunsch, der dich monatelang begleiten soll?

Wintersonnenwende 2011: 21. Dezember ◊ 6:30Uhr

Das Tor öffnet sich 1½ Minuten vor der Sonnenwende und schließt sich 1½ Minuten danach wieder, ist also insgesamt nur 3 Minuten geöffnet. Solltest du den Termin verpassen, musst du eben ein halbes Jahr warten.

Ziehe dich rechtzeitig vor der Sonnenwende zurück und stimme dich auf Reiki ein. Gib dann einfach Reiki auf deinen Wunsch, mit dem zweiten Grad als Fernreiki.

Auch ein Weg zur Meisterschaft
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Anlässlich eines Meisterseminars letzten Monat habe ich meine Seminarmappen aufgeräumt, ausgemistet, ergänzt und neu strukturiert. Das Ergebnis gefällt mir ausgesprochen gut. Es sind für die Meistermappe, die alle Grade enthält, satte 183 DinA4-Seiten geworden.

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Die Arbeit an den Mappen empfinde ich als sehr bereichernd, zwingt sie doch dazu, alles miteinander in Beziehung zu setzen. Damit am Ende ein widerspruchsfreies Gebilde herauskommt, müssen die Gedanken und Gefühle verarbeitet werden. Die Struktur des Textes muss ein stimmiges Ganzes bilden und will daher gut durchdacht sein. Mein Tipp daher an alle Reikilehrer: Lasst euch dieses Chance zum persönlichen Wachstum nicht nehmen, indem ihr euren Schülerinnen nur Seminarnotizen als Mappen mitgebt. Ausformuliert machen sie mehr Arbeit — und mehr Freude.

Warme Hände
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Foto: Salvatore Vuono

Heute fuchtelte mir jemand mit einem schönen, gelben Ahornblatt im Gesicht herum. Herumliegendes Herbstlaub macht eben gute Laune (Es sei denn, man wäre dran mit Fegen…).

Wir haben unsere dicken Jacken längst wieder hervorgekramt. Aber: Tragen wir eigentlich auch Handschuhe? Letztes Frühjahr, als der Schnee endlich schmolz, fand ich darunter einen meiner Handschuhe. Ziemlich eingeweicht und gar nicht mehr schön… So nachträglich gerechnet würde ich sagen, dass er da drei Monate gelegen haben wird. Allzu sehr hatte ich ihn wirklich nicht vermisst.
Ich gehöre durchaus zu den Leuten, die auf dem Sofa Strickjacke und Wolldecke brauchen. Aber Handschuhe? Seit meiner ersten Reikieinweihung trage ich nur noch im Ausnahmefall welche, zum Beispiel, wenn ich Fahrrad fahre. Aber auch bei bitteren Minusgraden sind meine Hände eher warm. Wie ist das bei dir? Einfach, um meine Neugier zu befriedigen, bitte ich dich, an meiner kleinen Umfrage teilzunehmen. Danke.

Hast du seit deiner ersten Reikieinweihung warme Hände?

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Reiki im Steinkreis
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Foto: Simon Howden

Es ist eine schöne Sache, sich oder anderen in einem Steinkreis Reiki zu geben. Er muss nicht so groß wie der in Stonehenge sein, aber vielleicht doch so groß, dass man sich hineinsetzten oder -legen kann.

Am Strand gefundene Kiesel oder Feuersteine sind wunderbar. Getrommelte Amethyste oder Bergkristalle auch. Wie tausend andere Sorten… Nimm einfach Steine, die dir gefallen. Schön runde sind vielleicht für den Anfang am besten, weil sich die Energie am harmonischten verteilt, aber du musst nun wirklich nicht viel Geld für ein Dutzend Kugeln ausgeben – die Steine auf dem Foto erfüllen das Kriterium „rund“ auf jeden Fall ausreichend für einen Steinkreis.

In welcher Position gibst du dir am liebsten Reiki? Wo? Schon weißt du, wo du den Kreis legen solltest und wie groß er sein muss, damit du hineinpasst. Es muss auch kein perfekter Kreis sein, ein schönes Oval tut es auch und passt in aller Regel leichter in ein Zimmer.
Sitzt du am liebsten in deinem kuscheligen Sessel, dann legst du eben die Steine auf dem Fußboden um den Sessel (und den Fußschemel) drumherum. Liegst du am liebsten auf deinem Bett, dann wird der Kreis wahrscheinlich eher eckig. Hast du einen großen Garten, möchtest du vielleicht einen Kreis aus recht großen Steinen legen. Kreis legen, hineinsetzen oder legen, Reiki fließen lassen, fertig.

Es wäre aber kein Reiki*Lichtspiel, wenn nicht ein Experiment dranhinge. Wenn du einen Kreis aus Trommelsteinen legst – ist der dann gleich aufgeladen? Oder erst nach drei Stunden?

Lege dir eine solche Tabelle an. Die Abstände der Minuten habe ich so gewählt, dass sie mit dem Gong zum Positionswechsel einer ReikiCD zusammenpassten. Bei jedem Gong habe ich dann nachgefühlt und kurze Notizen und Zeichen wie +, ±, ↑ oder ? eingetragen.

Mein Protokoll sagt mir eine Menge darüber, wie sich die Energie in einem neu gelegten Steinkreis entwickelt. Und ausbaufähig auf Stunden, Tage, Wochen ist es allemal. Wie sieht das denn bei deinem Steinkreis aus?

Zu hause einen Kraftort schaffen
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Erik Schumann - fotolia.de

Mit recht geringem Aufwand kann man sich seinen eigenen Kraftort schaffen: vielleicht hast du eine schöne Laube im Garten, vielleicht ein Tischchen neben deinem Leseplatz, vielleicht eine Fensterbank…
Vielleicht hast du eine Feldsteinmauer aus Granit, die sich eignet, davor eine Bank zu stellen. Oder einen Lieblingssessel, geerbt vom Großvater. Nutze solche kraftvollen Elemente ruhig aus.

Natürlich ist es effektiver, einen besonders ruhigen, schönen Ort zu einem Kraftort zu machen. Solltest du aber keinen solchen Ort haben, kannst du einen dazu machen. Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.

Den ausgewählten Platz solltest du erst einmal schlicht und ergreifend putzen und von nun an frei von Dreck und Unordnung halten. Dann könnte sich eine energetische Reinigung (z.B. mit Reiki II) anschließen.
Mit schönen Dingen kannst du den Platz dann zu etwas besonderem machen und eben zu deinem Kraftplatz: mit Blumen, Fotos, Kristallen, Büchern… Ich lasse auf jeden Fall Platz für meinen Teebecher, das gehört bei mir immer dazu.

Wenn du fortan diesen Platz nur für ruhige, schöne Momente nutzt, setzt eine Konditionierung ein. Dabei bin ich mir nicht sehr sicher, wer konditioniert wird: du oder der Platz. Auf jeden Fall aber ist es irgendwann möglich, dass du dich allein dadurch beruhigst und in eine meditative Stimmung versetzt, dass du diesen Platz aufsuchst.

Irgendwelche Rituale, um den Platz nun zu einem Kraftplatz zu machen, sind nicht notwendig. Kraftorte sind keine Magie, sondern eine reale Möglichkeit. Obwohl – schaden würde ein feierliches Ritual auch nicht… 😉

  1. Kraftorte
  2. Von Menschen geschaffene Kraftorte
  3. Natürliche Kraftorte
  4. Reiki*Lichtspiel: Vortexes spüren
  5. Von Dingen geschaffene Kraftorte
  6. Kraftorte von negativer Energie reinigen?
  7. Was haben Kraftorte mit Reiki zu tun?
  8. Reiki*Lichtspiel: Zuhause einen Kraftort schaffen
  9. Buchtipp

Vortexes erspüren
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Bei uns in Schleswig-Holstein ist es recht einfach, schön unterschiedliche Vortexes zu finden und einfach mal auszuprobieren.

Mache einen Ausflug zu einer Steilküste. Setze dich unten an den Strand und spüre einfach „um dich herum“.

Anschließend machst du einen Spaziergang oben auf der Steilküste entlang. Vergleiche deine Empfindungen mit dem Strandgefühl.

Wo fühlst du dich eher beschwingt, angetrieben, motiviert, gestärkt und wo eher beruhigt, und in dich gekehrt? Ersteres wäre ein aufsteigender Vortex, zweites ein absteigender. Je nachdem, wie es dir gerade geht und was du brauchst, kann mal das eine, mal das andere angenehmer sein.

Viel Spaß beim Ausprobieren!!

 

  1. Kraftorte
  2. Von Menschen geschaffene Kraftorte
  3. Natürliche Kraftorte
  4. Reiki*Lichtspiel: Vortexes spüren
  5. Von Dingen geschaffene Kraftorte
  6. Kraftorte von negativer Energie reinigen?
  7. Was haben Kraftorte mit Reiki zu tun?
  8. Reiki*Lichtspiel: Zuhause einen Kraftort schaffen
  9. Buchtipp

Das Reiki-Tagebuch in der Reinigungszeit
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Foto: Boaz Yiftach

Während der Reinigungszeit kann es ein bisschen turbulent in unserem Innenleben zugehen. Wenn du in dieser Zeit dein Tagebuch führst, wird es dir wahrscheinlich leichter fallen, die Veränderungen wahrnehmen und einordnen zu können. Außerdem ist es später wieder sehr bereichernd, auf einen authentischen Bericht von damals (ungefiltert durch spätere Erfahrungen) zurückzugreifen.

Dich in dein Schneckenhaus zurückzuziehen und das Tagebuch zu führen, ist wirklich keine Zeitverschwendung. Wenn du wirklich keine Zeit findest, täglich 30-45 Minuten für dein Tagebuch aufzubringen, schlage ich vor, dass du eine Tabelle anlegst, in die du nur kurze Stichworte einzutragen brauchst. Schon das kann erhellend sein. Interessante Kriterien wären zum Beispiel:

  • Wieviel Minuten hast du dir heute Reiki gegeben?
  • War eine Ganzbehandlung dabei?
  • Ist etwas Besonderes während der Behandlung geschehen? (Bilder, Empfindungen, Gefühle…)
  • Wie lange hast du geschlafen? (Ja, das ist ein sehr interessanter Punkt in der Reinigungszeit.)
  • Wie ist deine Stimmung? (auf einer Skala von 1-4)
  • Wie schwungvoll fühlst du dich?(auf einer Skala von 1-4)
  • Noch etwas Besonderes?

Gönn dir die paar Minuten, die solche Notizen täglich brauchen. Man vergisst so schnell, wie es sich anfühlte, was einem wichtig war… Dein Reiki-Tagebuch hält deinen Weg mit Reiki fest und wächst so zu einem kleinen Denkmal zusammen.