Das Reiki-Kompendium
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Walter Lübeck, Frank Arvaja Petter und  William Lee Rand: Das Reiki-Kompendium. Ein umfassendes Handbuch über das Reiki-System – Von der Tradition bis zur Gegenwart: Grundlagen, Übertragungslinien, Originalschriften, Meisterschaft, Symbole, Techniken, Behandlungen, Reiki als spiritueller Lebensweg u.v.m. (Das war jetzt tatsächlich nur der Titel!)

Dieses war mein allererstes Reikibuch. Damals hat es mich völlig überfordert und doch auf eine gewisse Weise den Standard gesetzt: Mit weniger ausführlichen Texten gebe ich mich nicht gern ab. Deswegen sind meine eigenen Mappen ja auch so umfangreich. 😀

Ich würde dieses Buch denen empfehlen, die sich näher mit Reiki beschäftigen wollen: mit der Geschichte, mit Usuis und Hayashis Techniken, mit den energetischen Grundlagen… Vielleicht doch lieber ab dem zweiten Grad, nicht wie ich ahnungslos frisch in den ersten eingeweiht? Für die würde ich doch lieber Tanmaya Honervogts Praxisbuch empfehlen.

Ich bin gestern nach längerer Zeit wieder auf das Reiki-Kompendium gestoßen und bin jetzt ganz gespannt, mir einige Kapitel noch einmal neu vorzunehmen.

Connection spirit
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Ähnlich wie Tattva Viveka ist die Connection eine Zeitschrift, die mir immer wieder mal über den Weg läuft. Vielfach kann ich mit den Themen so gar nichts anfangen und dann spricht mich ein Heft aber überaus an und ich entdecke Welten darin.

Die Artikel sind manchmal nicht leicht zu lesen und erschließen sich sogar oft erst beim zweiten Mal. Das liegt jedoch nicht an einer gestelzten Sprache, sondern an der Komplexität der Themen – und daran, dass zuweilen meine kleine Welt auf den Kopf gestellt wird. Manchmal rückt sich das schnell wieder zurecht und ich bleibe bei meinem Weltbild. Manchmal aber verändert sich etwas und ein kleines Stückchen bin ich eine Andere.

Film: The Way
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Ein sehr schöner Film über den Jakobsweg. Lustig, berührend, schön.

Ein Vater geht zum Gedenken für seinen verstorbenen Sohn, ohne das genau zu verstehen. Er begegnet anderen, die letztlich auch genau das machen: Gehen, um zu sehen, warum sie gehen.

Martin Sheen spielt den trauernden Vater wundervoll glaubwürdig. Emilio Estevez (Drehbuch und Regie) in den Rückblenden seinen Sohn. Die beiden – auch im wahren Leben Vater und Sohn – lassen sich auf ein beeindruckendes Spiel ein.

Gefallen hat mir auch der Soundtrack: Coldplay, Nick Drake, Alanis Morissette und die vielen Themen von Tyler Bates.

Das war bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich diesen Film gesehen habe. Noch läuft er in den Kinos – du hast noch eine Chance, ihn auf der großen Leinwand zu sehen.

Reiki und Meditations Timer
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Ich bin noch recht frische Besitzerin eines Smartphones und spiele immer noch mit dem Ding herum, um herauszufinden, was man damit alles machen kann und was ohne technische Unterstützung doch einfacher ist. Zum Beispiel scheint es keinen Kalender zu haben, den ich gebrauchen kann.

Aber für Reiki habe ich etwas gefunden: einen Meditationstimer. Davon gibt es viele im Netz, ich stelle hier den vor, zu dem ich gekommen bin: Meditation Support Timer. Diese App läuft auf Android. Sie ist  sehr einfach und schlicht gehalten, bietet keinen Schnickschnack und keine hübschen Bilder. Dafür ist sie mit drei Klicks startbereit und du musst nicht minutenlang mit dem Smartphone fummeln, ehe deine Behandlung losgehen kann.

Für Reiki wählst du Edit Schedule (Ablauf ändern). Eigentlich willst du ja noch keinen ändern, sondern einrichten – aber wenn du einen neu eingerichtet hast, hat sich ja etwas geändert. Also können wir damit leben, dass es eben edit heißt. Dann New Schedule.

Jetzt werden dir drei Möglichkeiten geboten:

  1. Meditation: Hier stellst du eine Zeitspanne ein, nach der ein Signal kommen soll. Ich nutze das für die Basisminute nach Boroson. Die Eingabe für eine Minute ist 0:01, für 1,5 Stunden 1:30.
  2. Awareness: Du gibst die Dauer der Reikibehandlung an, z.B. 1:00 und die Intervalle, nach denen jeweils ein Signal kommen soll, z.B. 0:05. Dann kommt also eine Stunde lang alle 5 Minuten ein Signal.
  3. Prepare: Sehr praktisch, diese Einstellung. Stell dir vor, du startest die Signale für deine Ganzbehandlung, legst dich dann hin, rückst das Kissen zurecht, verbindest dich mit Reiki, zeichnest noch ein Symbol und fängst dann an – das hat ziemlich viel Zeit gekostet, aber doch keine 5 min. Mit Prepare kannst du vor den eigentlichen Abständen einen besondere mit einer anderen Länge, z.B. 0:02 setzen.

Als Signale sind kurze und lange Klangschalentöne vorhanden. Achte auf deine Medienlautstärke – in laut sind die ziemlich laut. Und vergiss nicht, Prepare vor Awareness zu schieben…

Weitere Reiki-Apps findest du auch hier. Allerdings sind das vielfach Bücher in App-Form. Ich bin ja Papierjunkie…

Martin Boroson: one moment meditation
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Ich habe dieses Buch noch nicht einmal ausgelesen und doch möchte ich es empfehlen. Es ist erst vor wenigen Tagen auf deutsch erschienen und ich verkürzte mir die Wartezeit damit, mir auf youtube.de ein Video dazu anzusehen. Es gefiel mir, ich probierte aus und probiere seitdem immer wieder aus. Schön ist das und bringt Ruhe und Gelassenheit. Und ich bin doch ein so selten gelassener Mensch. Ich entdeckte mit Hilfe des Videos eine ganz neue Seite an mir. Gelassenheit jetzt! Nicht nachher, nach einer Ganzbehandlung oder nachher, wenn der Boden gewischt ist. Jetzt. Stante pede. Und das ist doch eine Empfehlung wert, oder?

Das Buch habe ich, wie gesagt, erst angelesen. Bis jetzt bin ich noch nicht auf etwas gestoßen, das mich abstieße. Ich mag Borosons Art zu schreiben, einfach und klar. Und dabei scheint er beide Beine fest auf dem Boden zu haben.

 

Film: Take Shelter
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Mein Mann und ich waren im Kino. Und wir hatten den Kinosaal für uns allein. An einem Freitag Abend. Nein, das hat dieser Film nicht verdient. Mit zwei Kinokarten kann kein Kino die Kosten decken, also wird dieser Film schnell aus den Sälen verschwinden. Beeile dich also, damit du ihn noch sehen kannst. Sonst entgeht dir etwas.

Amerikanische Mittelstandsidylle irgendwo in Ohio: Vater, Mutter, Kind – Haus, Garten Hund. Die Tochter hatte eine nicht weiter beschriebene Erkrankung und ist seither taub. Es geht im Film von Anfang an um das Thema Wahrnehmung: Gebärdensprache, Implantat-OP… Zugleich fangen bei Curtis, dem Vater, Albträume an, die ihn zutiefst erschüttern. Bald nimmt er auch im Wachzustand Dinge wahr, die andere nicht bemerken. Da seine Mutter seit Jahrzehnten wegen paranoider Schizophrenie in einer Klinik ist, ahnt Curtis, was auf ihn zukommt. Er fängt an, immer mehr an seinen Wahrnehmungen zu zweifeln und glaubt doch fest an sie.

Das Jonglieren zwischen Wirklichkeit und Wahnsinn überfordert nicht nur Curtis, sondern auch seine Familie, Nachbarn, Kollegen… Ich musste ziemlich häufig an Noah denken. Genau so muss sich Noah vorgekommen sein, als er anfing, in der Wüste ein Schiff zu bauen.

http://www.takeshelter-film.de/

Reiki Magazin
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Ich bin jetzt zum zweiten Mal auf jemanden gestoßen, der diese Zeitschrift nicht kannte. Also in aller Deutlichkeit: Es gibt ein deutschsprachiges Reiki-Magazin. Leider liegt es nicht in jedem Supermarkt im Regal, sodass es wirklich an einem vorbeigehen kann. Zu erhalten ist es direkt beim Verlag, in (meist esoterischen) Buchhandlungen und in den oftmals sehr gut sortierten Bahnhofsbuchhandlungen. In der am Kieler Hauptbahnhof habe ich meine Hefte immer gekauft, ehe ich mich der Einfachheit halber doch für ein Abonnement entschloss.

Ich mag die Zeitschrift, freue mich über jedes Heft und lasse mir immer sehr viel Zeit beim Lesen. Bis ich hinten beim Gewinnspiel bin, ist der Einsendeschluss meist verstrichen… Auch finde ich, dass das Reiki Magazin lohnt, aufgehoben zu werden. Und da ich inzwischen eine erprobte und überzeugte Wegschmeißerin bin, ist das durchaus ein Kompliment.

Es gibt immer einige längere Artikel über Heilung, wobei durchaus über den Tellerrand des Reiki geschaut wird. Walter Lübeck und Michaela Weidner haben Kolumnen, es gibt viele aktuelle Meldungen und Termine und einen Kleinanzeigenteil sowie Vorstellungen interessanter Reikimenschen.

Ein besonderer Adventskalender
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Letztes Jahr schlich ich um diesen Adventskalender herum und kaufte ihn dann doch nicht. Zu groß war meine Befürchtung, dass ich 24 verschiedene Weihnachtsdüfte bekäme. Dieses Jahr aber habe ich ihn mir gegönnt. Ich bin ja ein großes Mädchen und kaufe mir meine Adventskalender selbst. 😉

Meine Befürchtung hat sich so gar nicht bewahrheitet. Es sind 12 ätherische Öle von Bergamotte bis Zirbelkiefer. Zimtblätter sind dabei, Orange, Jasmin… Und dann noch 11 Duftmischungen mit hehren Namen wie Harmony, Lichtengel oder Orange in Love. Das erste Türchen versteckt einen Keramikengel, den man dann mit den Ölen betropfen und so den Raum aromatisieren kann.

Die Fläschchen sind klein und beinhalten jeweils nur 1 ml des Öls. Aber das macht sie in meinen Augen gut geeignet, sich einen neue Lieblingsduft auszusuchen. Das nämlich ist mein Ziel: Mein liebstes Öl ist schlicht alle und die Firma dieser Mischung gibt es gar nicht mehr. Also hoffe ich darauf, hier einen neuen zu finden.

Ich habe den Kalender natürlich noch nicht geöffnet, sodass ich nicht wirklich etwas zu den Ölen sagen kann. Aber meine Vorfreude ist groß.

Tattva Viveka
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Eine spirituelle Zeitschrift soll herausfordern – und das tut bei mir jede Ausgabe von Tattva Viveka, die mir so in die Hände fällt. Einigen Herausforderungen mag ich mich nicht stellen (so ist beispielsweise Tantra so gar nicht mein Weg), manches finde ich schlicht doof (wohl wissend, dass das vielleicht mehr über mich als über die Zeitschrift aussagt) und zuweilen finde ich echte Perlen. Die aktuelle Ausgabe Tattva Viveka 48 mit dem Schwerpunkt „Innere Essenz“ war so eine. Der Artikel „Spirituelles Unterscheidungsvermögen“ von Armin Risi (gibt es beim Verlag auch als kostenpflichtigen Download) war für mich ein kleiner Augenöffner.

Der Artikel behandelt nicht Reiki, aber dennoch ist er auch unter diesem Gesichtspunkt mit Gewinn zu lesen: „Reiki kommt aus der Einheit.“ – „Reiki ist unpolar.“ Das sind Aussagen, die man immer mal wieder hört oder liest. Auch ich habe sie schon benutzt. Nach der Lektüre des Artikels muss ich zugeben, dass ich das immer sehr unreflektiert getan habe. Sicher habe ich diese Sätze vertstanden, aber mir waren die Zusammenhänge nicht wirklich deutlich. Risi unterscheidet zwischen Polarität und Dualität, zwei Begriffe die häufig unbedacht weitgehend synonym benutzt werden. Welche Welten zwischen ihnen liegen, ging mir durch den Artikel erst auf.

Tee für unterwegs
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Diesen Teamaker entdeckte ich neulich in einer großen Buchhandlung und war sofort fasziniert. Einmal am Tag Tee machen und dann immer nur Heißwasser nachfüllen? Klingt ausgesprochen arbeitsgeeignet, selbst bei nicht ganz so leckeren Büroküchen ist das gerade noch drin.
Aber 20€ nur für den Becher und dann die teuren Tees dazu? Nö, ich komme sehr gut ohne aus. Dachte ich. Aber dann juckte es mich doch und ich habe dieses Ding dann mit einem großen Vorrat an Probiertütchen bestellt, damit ich in Ruhe meinen Lieblingstee finden kann.

Der Becher ist praktisch, schließt zuverlässig und lässt sich leicht reinigen, auch wenn nur der Deckel mal in die Spülmaschine darf. Die Tees sind nicht alle lecker, aber das habe ich bei einem Probepaket auch nicht erwartet. Im Moment überlege ich gerade, welche Sorten ich nachbestellen will. So ganz konnte ich mich noch nicht entscheiden.
Die Teeblätter bleiben einfach im Becher drin und ziehen dann eben stundenlang. Was normalerweise gräulich wäre, ist bei den Teesorten „To-Go“ absolut kein Problem. Und eigentlich bin ich da pingelig.

Ich fühle mich wohl dabei, mit diesem Becher durch die Gegend zu laufen. Tee ist ohnehin eine wunderbare Sache, aber das Ding hier ist wirklich praktisch. Mal eine Lifestyle-Empfehlung in meinem Blog.