Reikireisen: Mineralien Hamburg
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Das überrascht jetzt niemanden, oder? Ich sitze den Sturm zuhause aus. 🙁

Wenn Regina und ich von RVD-Workshops gemeinsam nach Hause fahren, hagelt es dumme Ideen. Auf ein paar davon sind wir richtig stolz. Auch auf diese: Reikireisen. Klingt doch schon mal gut, oder? Ich hoffe, dieser Begriff hat bei dir schon Vorschusslorbeeren, ehe du noch weiter liest.

Man könnte doch ab und zu gemeinsam etwas machen. Regina denkt da sofort an Helgoland, ich fände Dänemark ganz toll. Und wir fangen aber ganz klein an: Vom 6.-8. Dezember findet die Mineralien Hamburg statt, eine doch ziemlich große Steinemesse. Wie wäre es, wenn wir uns am Freitag, 6. Dezember um 10 Uhr vor dem Eingang träfen? Wir könnten gemeinsam nach Steinen stöbern oder uns später im Café die Errungenschaften zeigen. Spaß hätten wir auf jeden Fall. Ich bin ohnehin da, aber bitte doch vorab bei mir melden, damit wir ggf. noch auf dich warten. Auf der Messe ohne konkreten Treffpunkt weggewuselt, ist weg. Keine Chance – 97.000 m².

Reiki-Themenabend
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Ich möchte ab und zu besondere Reikiabende anbieten. In der Regel werden das die Mittwochstermine sein: An ihnen möge es zuweilen thematisch zugehen, während die Dienstage mehr Reiki und weniger Quatschen haben mögen.

Am 19. November (ich weiß, das ist ein Dienstag, aber nur, weil ich den Tag vorziehen musste…) möge es um Positive Gedanken gehen: Die Arbeit mit Affirmationen. Ich möchte eine kurze Einführung geben – sodass auch Einsteiger mithalten können – und dann soll es darum gehen, dass du deine eigenen Affirmationen formulierst, die so viel besser für dich geeignet sind als die vorformulierten aus Büchern u.Ä.

Für einen kommenden Termin dann werde ich etwas zu den Negativen Gedanken anbieten: Nutzen statt Bekämpfen.

Die Baustelle nervt
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baustelle-sept13Vor dem Haus hat die Baustelle, die uns noch ein paar Monate begleiten wird, eine extrem nervige Phase erreicht. Lärm hatten wir ohnehin schon und Dreck sowieso. Jetzt aber müssen wir jedes Mal, wenn wir das Haus verlassen oder betreten wollen, gucken, wo es lang geht. Links ‚rum wie seit Wochen. Oder doch lieber rechts? Heute plötzlich geradeaus. Zum Glück ist der Postbote willens, sich täglich umzuorientieren. Ich weiß das sehr zu schätzen.

Nun aber kommt die dunkle Jahreszeit. Nach dem letzten Reikiabend war es schon stockfinster. Also verteile ich an die, die zum nächsten Reikiabend am Dienstag 5. November kommen, meine fünf schicken Taschenlampen vom RVD. Auf dass ihr auch heil wieder nach Hause kommt. 🙂

taschenlampe

Bericht vom Meisterinnentag
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Da ja kein Mann dabei war, dürfen wir es mit Fug und Recht MeisterINNENtag nennen. Wir waren zu dritt und verbrachten einen spannenden Tag miteinander. Stimmt auch nicht ganz: Weitgehend entspannt wurden wir begleitet von Janne:

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Foto: Irmgard Lemken

Hilke leitete eine schlichte, schöne Meditation und ich stellte Crystal Grids vor. Wir haben dann auch gleich eines gelegt und waren erstaunt, wie stark dessen Energie war. Es liegt immer noch da und versorgt den Weltfrieden mit Energie – der kann es ja auch brauchen.

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Foto: Irmgard Lemken

Dazwischen haben wir uns zu verschiedenen Dingen ausgetauscht. Einfach ein schöner Tag.
Abends dann hat Irmgard mir Bachblüten näher gebracht. Spannend. Mal sehen, wie weit mich das trägt.

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Foto: Irmgard Lemken

Wir planen auf jeden Fall einen Meistertag 2014. Vielleicht bei Irmgard auf Nordstrand?

 

„Gerade heute“ ist manchmal so schwer…
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Ich bin ja durchaus voll guter Vorsätze, aber an der Ausführung hapert es dann doch. Wobei ich noch nicht einmal sagen kann, das Fleisch wäre schwach. Das ist es wahrscheinlich auch – aber bei mir ist auf jeden Fall der Geist am Schwächeln.

Also: Ich würde ja gern morgens als erstes meditieren. Habe ich ausprobiert. Außer, dass ich mich früher als sonst aus dem Bett gerollt habe, ist dabei kein Unterschied zu einer Meditation irgendwann am Nachmittag. Nein, nicht nur einmal ausprobiert. Stets das gleiche Ergebnis.
Nun bin ich durchaus bereit, anderen ein Stück weit zu glauben. Wenn Joe Dispenza also immer wieder betont, wie hilfreich es doch sei, morgens gleich als erstes zu meditieren – dann wird er sich doch dabei etwas gedacht haben?

Erkenntnis Nr. 1: Ich kann gar nicht morgens als erstes meditieren. Das geht nicht.

Das ist jetzt gar nicht als Ausrede gemeint, auch wenn es wahrscheinlich so klingt. Aber bei näherer Betrachtung gibt es nach dem Ausschlafen stets ein Andocken an Vorerfahrungen, an ein Das-bin-ich-Gefühl. Und sei es nur der Gedanke daran, dass ich ja jetzt meditieren will.

Bei mir dauert das Aufwachen durchaus eine ganze Weile. Zunächst sind da ein paar Momente gedankenloser Gefühle. DAS wäre der perfekte Zeitpunkt, um zu meditieren. Aber der erste Gedanke ist bei mir immer: „Was liegt denn heute an?“ Und dann trudeln die Antworten ein, manchmal schön der Reihe nach, manchmal als ein Sperrfeuer – je nachdem, was denn so anliegt.

Ich will das Paket von der Post holen.

Ich muss Kollegin Sowieso nach der Adresse von Sowienoch fragen.

Ich muss herausfinden, wann der Termin xy ist.

Ich muss diesen Anruf machen.

Und ich muss diesen Anruf machen.

Ehe ich mich versehe, habe ich mir den Tag versaut, ohne überhaupt erst die Augen aufgeschlagen zu haben. All diese kleinen Pflichten, Notwendigkeiten des Alltags. Und selbst, wenn ich sofort nach dem Aufstehen mir meine Meditationsbank schnappe, bin ich doch mit meinen Gedanken schon längst wieder Ich und bei meinem Tagwerk. Das kann ich auch nachmittags haben, dafür muss ich nicht extra früher aufstehen.

Erkenntnis Nr. 2: Diese Was-Liegt-An-Gedanken sind doof.

Die täglich wiederkehrende Einsicht, wie unverzichtbar mein Wirken für meine Familie und meine Arbeitsstelle doch ist, baut mich nicht auf – sie zieht mich runter. Ziemlich tief sogar.

Also lief eine Zeit lang der Dialog etwa so ab: „Ich will das Paket von der Post holen. Scheiße, schon wieder vergeigt. Kann ich nicht einmal aufwachen, ohne mich runterzuziehen?!“
Ich habe lange versucht, gegen meinen morgendlichen Gedankenansturm anzukämpfen. Aber, das, wogegen wir kämpfen…

Erkenntnis Nr. 3: Diese Was-Liegt-An-Gedanken sind sehr hilfreich.

Nachdem ich monatelang versucht hatte, sie nicht zu denken, war die Erkenntnis, dass ich sie schlicht brauche, schmerzhaft. Ich habe so gleich morgens einen Plan, die Prioritäten sind klar, ich bin auf schwierige Situationen eingestellt. Das ist in unserer Welt alles sehr hilfreich. Ohne diese Gedanken wäre ich beispielsweise beruflich nicht so erfolgreich.

Darauf folgte eine Phase, in der ich nicht mehr gekämpft habe, aber einfach frustriert war. Ich hatte das Gefühl, etwas Wichtiges zu verpassen.Also kam ich auf die Idee, doch die Gedanken zu verschieben, auf die Zeit nach dem Frühstück. Das klappte nicht. Selbst, wenn ich wirklich genügend Zeit eingeplant hatte, lief da latente Paranoia mit. Ich könnte keine Zeit haben. Ich könnte gestört werden. Ich könnte…

Erkenntnis Nr. 4: Manchmal ist Planung eben alles.

Den kommenden Arbeitstag planen kann man ja schon am Ende des Arbeitstages zuvor. Also mit Bleistift und Block hingesetzt und den nächsten Tag durchgegangen. Dann am Morgen aufwachen. „Ich will… Nö, meditieren will ich!“ Aus dem Bett rollen, Meditationsbank schnappen und mal sehen, was passiert.
Und es passiert. Es ist schöner, freier. Und irgendwie stehen auf meinem Zettel gar keine Schreckgespenster mehr wie dieser Anruf. Ob sich nun in meiner Realität etwas getan hat oder ich die Dinge anders sehe, ist mir egal. Wichtig ist nur, dass ich unbeschwerter an mein Tagwerk gehe. Morgendliche Meditationen sind wirklich toll!

Inzwischen habe ich damit genügend Erfahrungen gesammelt, dass ich weiß, welche Spielregeln für mich wichtig sind:

  1. Ich plane schriftlich. Nur so kann ich morgens sorgenfrei alle Gedanken auf später verschieben.
  2. Ich plane nicht direkt vor dem Schlafengehen. Sonst schlafe ich nämlich schlecht und müde meditiert es sich so zäh.

Fertig. Das war’s. Es braucht nicht viele Regeln.

Meistertag zu Usuis Geburtstag
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Letztes Jahr kam mir an Mikao Usuis Geburtstag ja die Idee, dass man auch gemeinsam hätte feiern können. Und das soll dieses Jahr losgehen. Ich freue mich sehr über den Plöner Reikimeisterinnentag (Ist kein Mann dabei)

Samstag nach Usuis Geburtstag, also 17. August, 11-16 Uhr

  • Reikikreis mit Kurzvorstellung
  • Vortrag „Bachblüten und Reiki“
  • Reikimeditation
  • Mittagspause
  • Vorstellung von Crystal Grids
  • Reikiaustausch
  • Kaffeepause
  • Gesprächsrunde
  • Vortrag „Reiki in der Psychotherapie“
  • Abschlussreikikreis

Wir werden ein kleiner, überschaubarer Kreis sein. Kosten entstehen keine, aber es wird erwartet, dass jede teilnehmende Person sich ins Programm einbringt und etwas zu unserem kleine Büffet beiträgt. Diese Veranstaltung ist ausdrücklich für Reikimeister, bzw. solche, die schon Seminare geben können.

Solltest du Lust haben, noch zu uns zu stoßen, melde dich bitte bald an. Ich freu mich richtig auf diesen Tag!!

Reiki und Autopoiesis
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Okay, das wird jetzt wohl nicht der am leichtesten verständliche Artikel dieses Blogs. Ich werde mein Bestes tun, um das was ich selbst eben gerade erst halbwegs verstanden habe, schön einfach zu erklären.

Du hast wahrscheinlich in der Schule gelernt, was Leben bedeutet, was die Merkmale des Lebendigen sind:

  1. Ernährung und Stoffwechsel (Photosynthese, Zell-Atmung)
  2. Wachstum
  3. Fortpflanzung und Vermehrung
  4. Eigene Bewegung
  5. Wahrnehmung von Reizen und die Reaktion darauf, Reizbarkeit (z.B. bei Venusfliegenfalle, Mimose)
  6. Aufbau aus Zellen
    Quelle

Mit dieser Definition lässt sich ganz gut arbeiten, auch wenn es immer wieder Grenzfälle gibt, die sich so nicht eindeutig als lebendig oder eben nicht-lebendig zuordnen lassen. Beispiel: Viren.

Nun schwirrt jedoch seit einigen Jahrzehnten eine ganz andere Definition des Lebendigen herum, die sich aber nicht so schön einfach abhaken lässt und sperrig ist. Um sie zu verstehen, muss man sich offensichtlich in die Tiefen der Philosophie begeben, obwohl die Begründer dieser Definition beide Biologen sind. Also: Lust auf Gedankenpulver?

Autopoiesis sei das Merkmal von Lebewesen und von lebendigen Systemen. Übersetzt heißt es „Selbstgestaltung“. Ein autopoietisches System kann sich selbst erschaffen und erhalten: ein Lebewesen durch Stoffwechsel, eine biologische Art durch Fortpflanzung, eine Gesellschaft durch „Das tut man nicht“ und „Ist so“.

Ich habe eine Seite gefunden, die Autopoiesis recht anschaulich erklärt. Hier klicken.

Eine ganz wichtige Eigenschaft von autopoietischen Systemen ist die Selbstbezüglichkeit: es beschäftigt sich mit sich selbst und Reize von außen haben keine direkte Wirkung, können aber eine Selbstveränderung des Systems anstoßen.
Wir alle kennen das, dass wir etwas sehen, das einen Gedanken auslöst, zum Beispiel eine Erinnerung. Also haben wir doch einen Reiz von außen als Ursache eines Gedankens? Nicht ganz, denn der Sinnesreiz kam in Form von Lichtteilchen. Damit können wir erst einmal nichts anfangen, auch wenn sie auf unsere Netzhaut kommen. Sie müssen zunächst übersetzt werden in Nervenimpulse, die dann unser aus Nerven bestehendes Gehirn verarbeiten kann.

Na und? Dann ist eben zwischen Reiz und Wirkung etwas, das den Reiz übersetzt. Ist doch egal.
Nein, nicht egal. Wer oder was übersetzt denn? Das macht unser Nervensystem. Also ist es das Nervenssytem, das entscheidet, was wie von eben diesem Nervensystem wahrgenommen und verarbeitet wird. Eben dies ist die Selbstbezüglichkeit.

Beispiel: Kennst du den Film Bleep? Darin wurde von etwas berichtet, das ich einfach nicht glauben konnte. Oder wollte? Als Kolumbus mit seinen Schiffen sich dem Ufer näherte, konnten die Indianer die Schiffe nicht sehen. Sie kannten keine Schiffe, also gab es nichts, was in ihrem Nervensystem die entsprechenden Lichtteilchen für eine wichtige Information gehalten hätte. Also wurde nichts in Nervenimpulse übersetzt und nichts kam im Gehirn an.
Bleep auf Youtube, diese Szene ist im 2. Teil etwa bei 2:30.
Inzwischen gehe ich recht gnädig mit dieser Behauptung um, nachdem ich während einer Autofahrt einmal fast einen schweren Unfall gehabt hätte. Ich habe wertvolle Sekunden lang nicht gebremst, weil ich nichts sah. Ich hatte ein merkwürdiges Gefühl von „Da ist etwas anders als sonst“, aber dass mir ein missglückter Überholversuch auf meiner Fahrspur entgegenkam, habe ich trotz offener Augen und Alarmbereitschaft nicht gesehen. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Wir bauen uns unsere Welt also aus unseren Annahmen, wie sie sei, selbst zusammen. Ich nehme nur das auf, was in mein System passt. Das System wählt also gleichsam seine Außenkontakte selbst aus. Quelle

Und an der Stelle kommt – vielleicht weit hergeholt, aber dennoch – Reiki ins Spiel. Reiki sei intelligent, heißt es, und fließe immer dorthin, wo es gebraucht würde. Stimmt das wirklich? Oder ist Reiki an Stellen, an denen es nicht gebraucht wird, schlicht wie ein Schiff Kolumbus‘ oder wie ein Auto auf der falschen Straßenseite? Nur wo es gebraucht wird, wird es als hilfreich erkannt und ins System integriert?

Keine Ahnung, ob das stimmt. Aber den Gedanken werde ich mal ein paar Tage lang spazieren führen…

Workshop zur Reikididaktik
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gersfeld1

Foto: Irmgard Lemken

Auf dem Frühjahrsworkshop des Reiki Verband Deutschland habe ich meinen Workshop „Vom Flitterwocheneffekt und Transfer in Reikiseminaren“ gehalten. So richtig mit Schultafel.

Bei diesem Workshop geht es darum, schon während eines Seminars oder Workshops der Schülerin zu helfen, das frisch Gelernte dann auch wirklich im Alltag anzuwenden. Häufig versickert Neues ja schnell im Gewohnten. Das wäre bei Reiki doch sehr schade. Oder aber es kommt einfach nicht so richtig in die Gänge und es entsteht der Wunsch nach Mehr und wieder Neu. So mancher 2. Grad wird wohl vor allem gemacht, weil die Möglichkeiten des 1. irgendwie nicht zündeten.
Dagegen kann ein Reikilehrer etwas tun, ehe das Seminar noch um ist. Fünf solcher Möglichkeiten habe ich in Gersfeld gezeigt. Und ausprobiert haben wir sie dann auch alle. Mal sehen, bei wie vielen es gezündet hat. 😉