Tag 7: Und jetzt kommt Reiki ins Spiel
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Es gibt keine Reikiregeln für das Essen, davon bin ich überzeugt. Aber ich denke, dass eine Eigenschaft, die Reiki von uns fordert, eine gewisse Achtsamkeit für eigene Bedürfnisse ist. Und um so zu kochen, dass es mir und meiner Familie entspricht, muss ich keine Vollzeithausfrau sein oder auf Sterneniveau arbeiten. Einfache Rezepte schmecken sehr lecker und können einfach wunderbar sein. Und dann gibt es die tollen Gerichte, die aufgewärmt am nächsten Tag eigentlich sogar besser schmecken – herrlich zeitsparend.

mahlzeitWahrscheinlich haben wir alle im Seminar zum ersten Grad von der Möglichkeit gehört, unsere Mahlzeiten mit Reiki aufzuladen. Das ist etwas, das ich ausgesprochen selten praktiziere und nie, wenn eine Mahlzeit liebevoll für mich gekocht wurde.

Und da bietet sich ein reiki*lichtspiel an: Ich mag ja Blindtests. Einfach mal sämtliche erhältliche Mozzarellasorten besorgt und auf den Tisch gebracht, ohne zu sagen, welcher was für einer ist. So habe ich herausgefunden, dass die gesamte Familie tatsächlich Büffelmozzarella bevorzugt. Was wäre, wenn wir unseren Lieben zwei an sich identische Lebensmittel vorsetzten (z.B. zwei gleiche Tomaten), von denen eines mit Reiki behandelt wurde? Welches gewinnt dann wohl im Geschmackstest?

Den Zutaten schon beim Kochen Reiki zu geben, finde ich sehr schön. Allerdings brennen Zwiebeln, die während des Schneidens Reiki bekommen, immer noch in den Augen. 🙁

Wie wäre es, täglich dem Raum Reiki zu geben (Grad II: mit dem Kraftsymbol), zum Beispiel mit der Intention, dass diese Küche ein Ort der Lebensenergie sein möge. Eine Extraportion Reiki dann sollten die Kräutertöpfe und ggf. die Anzuchttreibhäuser auf der Fensterbank bekommen; also die Bestandteile der Küche, die lebendig sind. Solltest du einen Gemüsegarten haben, könntest du diesen in die täglichen Reikigaben einbeziehen. Meiner Erfahrung nach gedeihen die Pflanzen einfach besser.

Reikikanji-alt-großUnd nun verlassen wir mal die Küche und gehen zum Reikisymbol in der schönen alten Schreibweise. Dann gehen wir einen Schritt weiter zum unteren Teil des Kanjis, das für Ki/Chi/Qi steht. Ganz unten sehen wir eine Garbe Reis stehen. Dieser Reis wird erwärmt – das ist die nach unten abfallende Linie darüber – und es steigt Wasserdampf auf – die drei kurzen Linien. Als Ganzes bedeutet es also so etwas wie „gekochter Reis“. In Asien war (und ist) Reis das Hauptnahrungsmittel, im Nahen Osten war es das Brot. Daher heißt die Entsprechung in unserem Kulturraum „Unser täglich Brot“.

Und damit haben wir hergeleitet, dass Essen und Reiki genauso gut zusammenpasst, wie Brot Leib und Seele beieinander hält.

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