Tag 5: Die Küche als spiritueller Ort?
avatar

Achje, was habe ich mir mit diesem Thema nur aufgeladen? Wollte ich das wirklich? Es muss wirklich triefendes Unglück über meine alte Küche gewesen sein, das mich drängte, etwas über die Küche als spirituellen Ort zu schreiben.

Derzeit habe ich tägliche Lektionen in Gerade heute ärgere ich mich nicht. Heute ist mir ein Stück Furnier heruntergefallen. Es gelang mir tatsächlich, es mit Humor zu nehmen. Insofern ist meine Küche ein spiritueller Ort. 😛

 

Auf der anderen Seite freue ich mich auf die neue Küche. Auf sinnvoller organisierten Stauraum. Auf die pflegeleichte Arbeitsplatte. Auf das Licht! Auf funktionierende Elektrogeräte. Auf den wischfesten Fußboden.
Und auch das ist vielleicht wieder eine spirituelle Lektion: in Geduld. Oje, das ist eine, die mich immer wieder anspringt.

 

Seit meine Küche so klapprig ist, schleppe ich immer wieder Pflanzen an. Ich ziehe Sprossen auf der Arbeitsfläche, kaufe Kräuter in Pötten, dekoriere zwei üppige Obstkörbe, führe ab und an das Reiki-Schnittblumen-Experiment auf der Fensterbank durch und ziehe Amaryllis hoch. Inzwischen ist mir der Verdacht gekommen, dass ich versuche, etwas Lebendiges in die Küche zu bringen. Ich versuch das mal mit dem Asia-Salat auf der Fensterbank…

So, nun habe ich etwas ganz anderes – und viel weniger – geschrieben, als ich es eigentlich vorgehabt hatte. Interessant, wie sich die Dinge entwickeln.

Kommentare

Tag 5: Die Küche als spiritueller Ort? — 2 Kommentare

  1. Eure Küche habe ich als einen sehr angenehmen Ort empfunden: Gemütlich sitzen, gute Gespräche führen und vor allem : sich willkommen fühlen.Das ist es doch, was eine Küche ausmacht. Und was du auf den Tisch gezaubert hast, war toll und lecker. Ich erinnere mich so gerne an mein Meister-Seminar.Wir sind auf den Markt gegangen und haben u.a. eine Menge frischer bunter Blüten gekauft und sie zu einem Salat verarbeitet . Nirgends habe ich so einen Salat gegessen und leider in meiner Gegend auch niemanden gefunden, der Bio-Blüten, die zum Verzehr geeignet sind , anbietet. Vielleicht kann das achtsame Zubereiten frischer Nahrung spirituell sein? Ich denke , es geht um das bewußte Zubereiten -nicht einfach was auf die Schnelle aus Tüten zusammenrühren , sondern sich Gedanken machen.Und es geht um Zusammensein-und die Küche ist doch bei vielen Menschen ein Ort, an dem vieles geklärt wird-am Küchentisch sozusagen . Und nicht nur das:Das Leben spielt sich oft einfach in der Küche ab. Übrigens habe ich in unserer Küche ein gemütliches rotes Omasofa. Und dieser Platz ist immer als erstes besetzt-(ich hab schon ganz viele „Sofafotos“)Wann kommst du aufs Sofa ?? Herzliche Einladung! Und einen entspannten Tag euch allen!