E² – Wo ist mein Geschenk?
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Oje. Was sagt das nur über mich aus? Ich war sehr zuversichtlich, dass ich ein Geschenk bekommen würde. Und? Nix. Ganz knapp, bevor die 48 h abliefen, las ich dann auf Facebook einen Artikel von Robert Betz: An jedem Morgen erhältst du ein ganzes Leben geschenkt. Und während in mir ein Streit gefochten wurde zwischen Ärger („Das ist ja nun kein Geschenk im Sinne des Experiments!“) und Anerkenntnis, dass es ein Geschenk ist, trudelten plötzlich Erinnerungen an die vergangenen 48 h ein. Eine Kontrolle meines Kreditkartenkontos hatte ergeben, dass 200€ weniger in Rechnung gestellt wurden, als ich überschlagen hatte. Das war mir nicht als Geschenk aufgefallen. Meine Mutter hat mir  Blumen geschenkt. Das macht sie ein paar mal im Jahr. Aber zweimal innerhalb von 48 h?!

Also nochmal der Versuch: Als Zeichen dafür, dass es eine Kraft gibt, die auf meine Gedanken hört, mich versteht und für mich sorgt, erbitte ich – das ist das erste Experiment – ein Geschenk. Es möge mir bis Samstag 17:30 Uhr gegeben werden und muss etwas sein, von dem ich bis jetzt noch nichts ahne. Und ich bitte darum, dass ich es erkenne, in dem Moment, in dem ich es erhalte.

So blind kann ich doch gar nicht sein…

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