Reikistile
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Reiki entstand in den 1921 in Japan. Mikao Usui entdeckte dies Möglichkeit, die Lebensenergie zu erfahren und für Heilbehandlungen zu nutzen. Einer seiner Schüler war Chijura Hayashi und dessen bekannteste Schülerin war wiederum Hawayo Takata, eine japanischstämmige US-Amerikanerin. Sie brachte Reiki in den Westen und weihte 22 MeisterInnen ein, u.a. ihre Enkelin Phyllis Furumoto, die nach Takatas Tod deren Nachfolge antrat und gemeinsam mit den anderen Reiki­meisterInnen die Reiki Alliance gründete. Diese Organisation ist bestrebt, Reiki wie von Takata weiterentwickelt weiter zu geben. Dieses System wird auch Usui-Reiki Shiki Ryoho genannt. Inzwischen haben sich alternative Reiki­organisationen gegründet, die andere Formen des Reiki vermitteln.

Die T.R.T.A.I. (The Radiance Technique Association International, früher: A.I.R.A. – American International Reiki Association) lehrt Reiki nicht in drei, sondern in sieben Graden, die Takata einer ihrer Meisterschülerinnen, Barbara Ray, als Einziger gelehrt habe. Ein in Deutschland wichtiger Ableger der T.R.T.A.I. ist das Authentische Reiki Barbara Simonsons.

Die R.A.I. (Reiki Association International), gegründet von Eckard Strohm, vermittelt Reiki im Rahmen der „Christlich-Essenischen Kirche“.

Mit der zunehmenden Verbreitung von Reiki im Westen stieg auch das Interesse an den japanischen Ursprüngen. Ent­sprechende Nachforschungen ergaben, dass sich Reiki in Japan durchaus gehalten hatte. Es bildeten sich auch im Westen Formen des Reiki, die bestrebt sind, der japanischen Form sehr nahe zu kommen (Reiki Ryôhô Hikkei, Jikiden Reiki).

Neben all diesen Organisationen gibt es mittler­weile eine große Anzahl freier ReikimeisterInnen, deren Reikisysteme teilweise erstaunliche Blüten treiben. Es gibt viele, die recht traditionell arbeiten, andere haben ganz eigene Stile ent­wickelt (z.B. Rainbow Reiki von Walter Lübeck) oder neue Systeme gechannelt (z.B. Kundalini Reiki von Ole Gabrielsen). Es gibt Reikisysteme mit mehr als einem Dutzend Großmeistergraden und alle möglichen esoterischen „Geschmacks­richtungen“.

Ich selbst orientiere ich mich am durch Takata vermittelten Usui-Reiki. Ich bin ihr sehr dankbar für ihr Wirken. Das von ihr weiter entwickelte Reiki ist einfach und schön. Ohne ihre Übertragung von Reiki in westliches Denken könnte ich wahrscheinlich wenig damit anfangen, da mir die Begriffe der asiatischen Philosophie fremd bleiben.

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