Sinneswandel vollbringen.
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Foto: Oldskoolman

Mein Ich bildet sich durch Rückkopplung mit der Welt: mit Personen, der Kultur, der Natur… Es ist darauf ausgelegt, stets in Kontakt zu sein, sozusagen: durch Bewusstsein und Unterbewusstsein Informationen (Gedanken, bzw. Gefühle) auszuwerten und zu integrieren.

Mein Ich lebt im Energiefeld des Absoluten. Es geht zu den mich umgebenden Schwingungen in Resonanz, aber: Es wählt dabei aus den Myriaden vorhandener Schwingungen diejenigen aus, die in Welt- und Selbstbild passen. Und täglich grüßt das Murmeltier!

Wie also kann mein Ich sich für neue Schwingungen entscheiden? Brauche ich zuerst ein neues Selbstbild?

neues Selbstbild   «—»   neue Schwingungen = neue Erfahrungen

An welchem Punkt dieses Kreises kann ich ansetzen, wenn ich mein Leben, mein Denken und mein Ich ändern möchte? Gedanken bestehen aus Wörtern und Bildern, sie dienen der Kommunikation mit Außen. Mit dem übrigen Körper kann das Ich nicht über Wörter und Bilder kommunizieren, sondern über Schwingungen. Geänderte Gedanken ändern also erst einmal nichts an den Schwingungen.

Ich weiß (oder ahne), dass es „da draußen“ anderes gibt. Und mehr. Aber das weiß ich mit meinem Bewusstsein, in Form von Gedanken. Mein Gefühl aber sagt bestenfalls: „Wär‘ ja schön, wenn’s so wäre – aber ich erkenne die Welt über Erfahrungen, die ich gemacht habe. Und die weisen nicht darauf hin, dass es da mehr gibt, als das, was ich kenne.“

Meinem Unbewussten auf seiner Gefühlsebene zu helfen, in die Pötte zu kommen, kann geschehen durch

  • Erinnerungen an eine Situation, in der der Schleier gelüftet worden war. Was schon einmal passiert ist, kann wieder passieren. Das ist eine Erfahrung, die unser Unbewusstes schon häufig gemacht hat.
  • Anbinden an etwas Bekanntes, z.B. durch eine Methode, die wir kennen und mögen, neue Erfahrungen sammeln. „Du immer mit deinen neuen Erfahrungen. Neu ist fremd und fremd ist gefährlich. Aber Reiki ist schön, das weiß ich.“
    Beispiel: Beeinflussen der Welt da draußen durch Reiki auf die Situation / auf den Tag. Regelmäßig können so neue Erfahrungen gesammelt werden. Klappt  es nicht (Und was heißt schon „nicht klappen“ bei Reiki?) ist es auch gut. Diese Erfahrung unbeachtet zur Seite schieben und ihr keine Aufmerksamkeit widmen. Positive Erfahrungen im Tagebuch festhalten, anderen davon berichten, die Erinnerung daran ab und zu hervorkramen – schlicht Aufmerksamkeit schenken.
  • Das Kontaktsymbol ist dabei eine große Hilfe. Als genauso wichtig empfinde ich aber dabei das zweite Symbol (Mentalsymbol), ohne dies schlüssig begründen zu können. In meinen Augen erleichtert es das Verständnis und den Mut, sich überhaupt zu öffnen.

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