Tag 6: Reiki und der Rest deines Lebes
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Buddha's Beach, Sedona, Arizona - Foto: Katrin Buske

Bis jetzt ging es immer nur um Reiki – aber du hast ja noch mehr Seiten an dir. Ein noch so toller Reikimeister, der gerade seine 3. Ehe ruiniert, keinen Kontakt zu seinen Kindern hat, unter Burnout leidet und sich aus Zeitgründen nur von Fastfood ernährt, imponiert nicht wirklich. Ein Leben sollte in Balance sein, sodass sich die einzelnen Bereiche die Waage halten. Oder sich gegenseitig so unterstützen, dass man aus ihnen beeindruckendes bauen kann.
Es kristallisiert sich jetzt eine Vision für Reiki heraus. Fühlt sie sich gut an? Passt sie zu dem Rest deines Lebens?

Als Anstoß habe ich verschiedene denkbare Lebensbereiche angeführt. Kreuze für dich einfach in Gedanken an, welche dir wichtig sind:

  • Familie
  • Beruf
  • Hobbys
  • Freunde
  • Ehrenamt
  • Sport
  • Urlaub
  • künstlerische Aktivitäten
  • Kultur
  • Spiritualität

Aufgabe für heute: Lege fest, was noch wichtig ist in deinem Leben und welchen Anteil Reiki daran haben soll.

Wie sehen die Wünsche in all diesen Bereichen aus? Welche sind dir wichtig? Wieviel Ressourcen an Zeit, Geld, Energie steckst du in die einzelnen Bereiche?

Also: Nimm dir Karteikarten (oder Notizzettel), schreibe jeweils einen Wunsch darauf, z.B. „glückliche Ehe“ oder „Fitness“. Jeder Karte weist du ein Minimum an Zeit zu, die du jede Woche und ausnahmslos jede Woche ihr widmen willst. An dieser Stelle kommen Balkendiagramm und/oder Stundenplan noch einmal ins Spiel.

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Du wirst dir wahrscheinlich noch einmal deine Wünsche und Ziele für Reiki ansehen müssen. Sind sie realistisch oder würde dein Leben so einseitig? Falls du feststellst, dass Reiki einen zu großen Anteil bekommen hat, müsstest du einen kleineren daraus formen. Das ist sehr frustrierend, ich weiß. Glaub mir, ich weiß wirklich. Das ist jetzt so einer der Momente, in denen es dazu kommen kann, dass man sich verabschieden muss: von Gewohnheiten, von Träumen… Diesen Abschied kannst du dir erleichtern, indem du ein Ritual dazu machst:

Richte dir deinen Raum feierlich her, bereite dich auf ein Ritual vor, so wie du es gewohnt bist. Stimme dich auf Reiki ein.
Zeichne das Kontaktsymbol und sprich das Mantra. Was lässt du los? Benenne es, visualisiere es.
Zeichne das Harmoniesymbol und sprich das Mantra.
Versiegle mit dem Kraftsymbol. Lass Reiki einfach fließen.
Das Bild löst sich auf. Dank.

Falls du nicht in die Symbole eingeweiht bist, kannst du dieses Ritual abwandeln:

Am besten begibst du dich an einen schönen Platz draußen. Sollte das gerade nicht gehen, bietet sich vielleicht das geöffnete Fenster an.
Stell dir vor, dass die Dinge, von denen du dich verabschieden willst, auf deiner Hand liegen.
Bekräftige deine Absicht, dich zu trennen.
Puste über die Hand, sodass alles, das darauf ist, fortgepustet wird. Mit der anderen Hand streichst du noch abschließend darüber. Dank.

Und ich verspreche dir, dass wir morgen ganz konkrete Maßnahmen finden, die du unternehmen kannst, um deine aktuellen Ziele umzusetzen.

 

Zwischentage
Worum geht es bei den Zwischentagen?

Vorbereitung auf die Zwischentage
Übermorgen, Kinder, wird’s was geben
Tag 1: Einstimmung auf die Zwischentage
Tag 2: Zeit für Reiki finden
Tag 3: Reikiland erkunden
Tag 4: Wer nicht genau weiß, wohin er will…
Tag 5: Reiki für Streber
Tag 6: Reiki und der Rest deines Lebens
Tag 7: Reikigarten
Das fängt ja gut an!


Kommentare

Tag 6: Reiki und der Rest deines Lebes — 1 Kommentar

  1. Pingback: Tag 7: Reikigarten | Steinkraut

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