Tattva Viveka
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Eine spirituelle Zeitschrift soll herausfordern – und das tut bei mir jede Ausgabe von Tattva Viveka, die mir so in die Hände fällt. Einigen Herausforderungen mag ich mich nicht stellen (so ist beispielsweise Tantra so gar nicht mein Weg), manches finde ich schlicht doof (wohl wissend, dass das vielleicht mehr über mich als über die Zeitschrift aussagt) und zuweilen finde ich echte Perlen. Die aktuelle Ausgabe Tattva Viveka 48 mit dem Schwerpunkt „Innere Essenz“ war so eine. Der Artikel „Spirituelles Unterscheidungsvermögen“ von Armin Risi (gibt es beim Verlag auch als kostenpflichtigen Download) war für mich ein kleiner Augenöffner.

Der Artikel behandelt nicht Reiki, aber dennoch ist er auch unter diesem Gesichtspunkt mit Gewinn zu lesen: „Reiki kommt aus der Einheit.“ – „Reiki ist unpolar.“ Das sind Aussagen, die man immer mal wieder hört oder liest. Auch ich habe sie schon benutzt. Nach der Lektüre des Artikels muss ich zugeben, dass ich das immer sehr unreflektiert getan habe. Sicher habe ich diese Sätze vertstanden, aber mir waren die Zusammenhänge nicht wirklich deutlich. Risi unterscheidet zwischen Polarität und Dualität, zwei Begriffe die häufig unbedacht weitgehend synonym benutzt werden. Welche Welten zwischen ihnen liegen, ging mir durch den Artikel erst auf.

Kommentare

Tattva Viveka — 4 Kommentare

  1. Vielen Dank für die lobende Erwähnung! Schön, dass Menschen mit dem Wissen, was wir anbieten, etwas anzufangen wissen.
    Ronald Engert
    Chefredakteur, Tattva Viveka

  2. Pingback: Connection spirit | Steinkraut