Tree of Life
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Es gibt Filme, die liebt man oder die findet man entsetzlich. Tree of Life ist so einer. Ich liebe ihn jenseits von Begründungen. Das ist eben so, ich kann es nicht beschreiben, mir fehlen die Worte. Die, die mit mir im Kino waren, halten mich für verrückt. So einen sinnlosen Film könne man nicht mögen, geschweige denn lieben.

Ich liebe ihn trotzdem und hoffe, dass er, da er ja nun aus den Kinos heraus ist, sehr bald auf DVD erscheint. Es ist auf jeden Fall ein Film, den ich häufiger sehen werde.

Ganz unesoterisch ist es ein hochspiritueller Film. Terrence Malick erzählt auf verworrene Weise (Ja, Mitte fünfte Reihe von unten ist wirklich ein Dinosaurier!) von der Lebenskrise eines Mannes (Sean Penn) und seiner Kindheit. Die Mutter (Jessica Chastain) ist ein zartes, liebevolles Wesen und der Vater (Brad Pitt) versucht, den Söhnen einzutrichtern, wie wichtig es ist, sich im Leben durchzusetzen.

Wer klare Handlungsstränge mag, wird diesen Film nicht mögen. Allen anderen sei er ans Herz gelegt.

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Nachtrag: Inzwischen ist der Film auf DVD erschienen. Ich freu mich gerade auf ein Wieder-Sehen am Wochenende. Mein Mann freut sich, dass er auf Dienstreise sein wird und er so nicht mitgucken „muss“. Ha, so stört mich wenigstens keiner!

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