Reiki-Tagebuch
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Foto: healingdream

Heute möchte ich ein wenig Werbung dafür machen, ein Reiki-Tagebuch zu führen.

Wenn du deine Erfahrungen mit Reiki schriftlich formulierst, sortierst du dabei gleichzeitig deine Gedanken: Aus einem Gedankenwust wird ein linearer Text. Auf diese Weise strukturierst und wichtest du und findest so z.B. leichter deinen persönlichen Ast auf dem Baum des Reiki.

Das muss nun überhaupt kein Tagebuch sein, ich greife zu meinem, wenn ich auf etwas gestoßen bin, das ich festhalten möchte. Das mag phasenweise täglich sein oder auch mal wochenlang nichts. Mein Tagebuch spiegelt – auch in der Häufigkeit, mit der es benutzt wird – die Stürme und Flauten meines Lebens mit Reiki wider.
Gerade dadurch kann es wirklich spannend sein, nachzulesen, was etwa vor einem halben Jahr war. Zuweilen rückt dadurch ein Puzzleteilchen an die richtige Stelle und eine Ursache offenbart sich oder eine Lösung tritt hervor. Daher rate ich auf jeden Fall dazu, ein chronologisches Tagebuch zu führen, statt es auf irgendeine Weise thematisch zu ordnen. Es muss nun nicht das klassische Tagebuch sein. Wenn es dir eher liegt, kannst du eine Reihe von Textdokumenten tippen oder gar ein Blog anlegen – es muss ja nicht veröffentlicht werden. Menschen, die es nicht so mit dem Wort haben, können Mindmaps benutzen oder Scrapbooks anlegen – und auch das geht alles sowohl mit Papier als auch mit dem PC als Grundwerkzeug. Es gibt viele Varianten, zu denen du greifen könntest. Schnapp dir deine!

Wenn du dann eines Tages nachliest, wirst du deine eigene Entwicklung mit und durch Reiki nachvollziehen können. Das ist durchaus spannend. Richtiggehend therapeutisch kann es werden, solltest du vielleicht feststellen, dass immer wieder die gleichen Themen auftauchen, denen du mit immer den gleichen Lösungen kommen willst.

Anregungen, was du festhalten könntest:

  • Selbstbehandlungen: Wenn du deine Selbstbehandlungen vermerkst, kannst du erkennen, welche Techniken, Positionen, Abläufe… bei dir besonders gut anschlagen.
  • Behandlungen anderer: Solltest du Notizen sammeln wollen, um Daten und Anliegen deiner Klienten festzuhalten, dann schlage ich vor, ein gesondertes Heft oder eine Kartei dafür zu benutzen. Aber aus Notizen oder Beschreibungen zu Behandlungen kannst du deine Art, Reiki zu geben, auswerten.
  • Lesestoff: Wenn du etwas Interessantes zu Reiki oder drumherum gelesen hast, dann schreibe doch auf, welche Ideen dir gekommen sind und aus welchem Buch du sie hattest. Ich schlage immer wieder gern nach, woher ich einen bestimmten Gedanken hatte.
  • Träumst du? Erinnerst du dich an deine Träume? Manchmal ist ja einer dabei, von dem man weiß, dass er wichtig ist – den solltest du dann auch festhalten. Es schadet nicht, alle Träume zu notieren, aber die besonderen haben es auf jeden Fall verdient.
  • Affirmationen: Wenn du den zweiten Grad hast und mit Affirmationen arbeitest, empfehle ich dir, auch diese in dein Tagebuch zu schreiben. Wie sich im Laufe der Zeit die Affirmationen ändern, oder eben nicht ändern, oder sich immer wieder wiederholen – das sagt dir eine ganze Menge über dich.