Die Bedeutung der Reikigrade
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Stufen

Foto: Exsodus

Ich habe in Alexander Gottwalds Blog einen interessanten und inspirierenden Artikel gefunden, in dem es um die einzelnen Reikigrade geht. Für mich ist das eines der Themen, die immer wieder auftauchen und an denen ich wachse. Im Moment stellt es sich für mich wie folgt dar:

  1. Grad – Hier geht es um das Wahrnehmen von Energien, von Feinstofflichkeit. Für viele Menschen beginnt hier die Möglichkeit, überhaupt in Betracht zu ziehen, dass „es da etwas gibt“. Es muss ein Vertrauen in die eigene Wahrnehmung gebildet werden, es gilt gleichsam, der Energie zu lauschen.
    → Daher halte ich praktische Übungen für diesen Grad für unerlässlich; das Grad-I-Seminar sollte voll davon sein. Um gleich vieles ausprobieren zu können, sind Kleingruppen in den Seminaren sehr schön. Und meine Reiki*Lichtspiele sind letztliche der Ausdruck dafür, dass es einfach Spaß bringt, die Energien zu erfahren, unabhängig vom Reikigrad.
  2. Grad – Nun kann man mit der Energie tatsächlich und buchstäblich arbeiten. Die Umwelt kann mit Reiki gestaltet werden: Fernreiki, Mentalreiki, Manifestieren, Transformieren… Jetzt steht das aktive Tun im Vordergrund.
    → Nicht alles, das man tun kann, sollte man auch tun. Eine Nebenwirkung kann ein wahrer Ego-Boost sein und es ist notwendig, ethische Beschränkungen zu akzeptieren und zu verinnerlichen.
  3. Grad – Hier trenne ich mal zwischen Meister- und Lehrergrad, weil die Themen tatsächlich andere sind. Es bildet sich hier ein Vertrauen in Reiki aus. Ich muss mich gar nicht anstrengen und alle Methoden und Tricks, die Reiki bietet, anwenden. Ich kann Reiki auch einfach zulassen. Und dann geschehen die Wunder!
    → Um Reiki so frei fließen lassen zu können, bedarf es einer Verschiebung des Bewusstseins fort vom Alltäglichen. Was auch immer zur eigenen Weltanschauung oder Religion passt: Meditation, Gebet, Achtsamkeit… Ohne solche spirituellen Erfahrungen wird sich das Bewusstsein kaum öffnen.
  4. Grad / Lehrergrad – Andere zu lehren, wie es geht, wenn man selbst doch weiß, dass man nichts dazu tun muss, ist vielleicht das Schwierigste überhaupt. Die Erkenntnis, noch nicht erleuchtet zu sein, sondern vielmehr ein fehlbarer Mensch, macht demütig genug, Schüler einen eigenen Weg finden zu lassen. Der Lehrer wird so zur Landkarte, die Abkürzungen, Umwege, gefährliche und beschauliche Strecken aufzeigt.
    → Um das leisten zu Können, braucht der Lehrer Wissen: fachlich, didaktisch, psychologisch… Mit dem reinen Wissen um die Einweihungsrituale ist es nicht getan. Geduld und Humor werden zu den wichtigsten Lernaufgaben.

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