Fische haben zarte Seelen
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„Gerade heute will ich mal wieder bewusst auf die Tiere um mich achten und freundlich zu ihnen sein.“

Das habe ich gestern geschrieben. Aua. Im Reikizimmer befindet sich ein Aquarium, derzeit mit Guppys und Apfelschnecken. Ich fütterte die Fische und traute meinen Augen kaum: Die Jungfische machen sich in aller Seelenruhe über das Futter her und kein Altfisch ist zu sehen. Ich bück mich, um besser gucken zu können und habe auf einmal Alarm im Becken: Die erwachsenen Fische springen herum, versuchen sich zu verstecken, schwimmen aber in Panik gegen die Scheiben, zwei hängen in den Pflanzen und zittern. Normalerweise tummeln sie sich lebhaft im ganzen Becken herum.
Dann fiel mir auf, dass die Kommode, auf dem das Becken steht, blitzeblank ist. Naja, meine Haushaltshilfe hat die Kommode mit dem Staubsauger entstaubt. Oje.

Die Fische sind nach 24 Stunden immer noch in Panik. Gaaaanz langsame Bewegungen in der Nähe des Aquariums haben nicht ausgereicht, um sie zur Ruhe kommen zu lassen. Eben habe ich dann versucht, ihnen Fernreiki zu geben: Ich habe im Becken die Symbole visualisiert und fließen lassen. Zu Beginn konnte ich einen Fisch sehen. Am Ende waren alle sieben aus ihren Verstecken gekommen. 🙂 Das mache ich heute Abend gleich noch mal!

PS: Ich glaube es kaum: Jetzt, drei Stunden nach dem Fernreiki sind die Fische tatsächlich nervlich stabil. Sechs von sieben schwimmen wie gewohnt herum, nur ein Weibchen traut sich nicht so ganz hervor, aber sie war auch vorher schon nervös. Na, wenn das kein Erfolg ist!

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